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1979

Beginn der Arbeit

23,0

Mio. EUR

Ausgaben (Vorjahr)

642

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & Sudan

AT
SD
83.80
67.19

Lebens­erwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SD
79.40
63.47

Lebens­erwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SD
3.00
41.00

Säuglings­sterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SD
5.20
0.26

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner­:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org

Unsere Hilfe im Sudan 2020

  • 176.100 ambulante Sprechstunden
  •  
  • 3.660 Entbindungen
  •  
  • 1.240 Kinder in stationären Ernährungszentren
  •  
  • 290 Kala-Azar-Behandlungen

COVID-19-Angebote

Von April an unterstützten wir die Behörden bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Wir trainierten vor allem Führungskräfte im Gesundheitssektor sowie Mitarbeiter:innen in 90 Krankenhäusern in der Hauptstadt sowie im Bundesstaat Khartum. Ziel war es, dass sie ihrerseits Schulungen in anderen Bundesstaaten anbieten konnten. Im August eröffneten wir ein Covid-19-Behandlungszentrum im Lehrkrankenhaus in Omdurman für moderate bis schwere Fälle.

Gewalt und Vertreibung

Nach einem Ausbruch von Gewalt versorgten wir Vertriebene in West- Darfur und Nord-Darfur mit mobilen Kliniken und leisteten humanitäre Hilfe in Port Sudan sowie in den Bundesstaaten Rotes Meer und Süd-Darfur. Zudem unterstützten wir die Menschen nach verheerenden Überflutungen im Bundesstaat Blauer Nil und einem Ausbruch von hämorrhagischem Fieber im Bundesstaat Nord.

Unterstützung für Geflüchtete aus Äthiopien

Als der Konflikt in Tigray, Äthiopien, ausbrach, versorgten wir über die Grenze in den Sudan geflohene Menschen in zwei Camps. Die regulären medizinischen Aktivitäten in den Bundesstaaten Khartum, Nord-Darfur, Ost-Darfur, Zentral-Darfur, Weißer Nil, al-Gedaref und Kassala liefen weiter.

2019

Ärzte ohne Grenzen Hilfe im Sudan
Philippe Carr/MSF
Krankenhaus White Nile, Sudan, 22.12.2016: Mütter warten auf medizinische Beratung. 

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 434.800 ambulante Sprechstunden
  • 6.000 Entbindungen
  • 1.680 Aufnahmen von Kindern in Ernährungsprogramme
  • 570 Patient*innen wegen Kala Azar behandelt

Die Hilfe im Sudan im Einzelnen:

Nach dem Regierungswechsel passten wir 2019 unsere Projekte im Land an, starteten neue Aktivitäten und reagierten auf viele Notfälle. So kam es zu mehreren Kurzzeiteinsätzen wegen der Überflutungen in den Bundesstaaten Khartum und Weißer Nil, zur Bekämpfung von Malaria im Bundesstaat Nord-Darfur oder zur Behandlung von Cholera in den Bundesstaaten Blauer Nil, Sennar und Khartum.

Während der gewaltsamen Proteste zu Jahresbeginn unterstützten wir Verletzte in der Notaufnahme des größten Krankenhauses in Khartum. Diese Nothilfe entwickelte sich später zu einem regulären Projekt. In Nord-Darfur übergaben wir einige Aktivitäten, in Ost-Darfur betreuten wir weiterhin die Klinik in Kario, einem Lager für südsudanesische Flüchtlinge. Im Dezember eröffneten wir im Bundestaat Weißer Nil ein Krankenhaus im Kashafa-Lager für Geflüchtete aus dem Südsudan. In al-Gedaref setzten wir unser Kala-Azar-Behandlungsprojekt fort. In Süd-Kordofan konzentrierten wir uns auf die Versorgung von Müttern und Kindern.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1979 Hilfe im Sudan an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019
 

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