Sudan: Ein Jahr nach der Eskalation des Krieges

Am 15. April 2023 ist der Krieg zwischen den sudanesischen Streitkräften (SAF) und den Rapid Support Forces (RSF) eskaliert. Seitdem finden in vielen Teilen des Landes täglich erbitterte Kämpfe statt, vor allem in Khartum und Darfur.  

Die anhaltende Gewalt hat dazu geführt, dass etwa 6,5 Millionen Menschen innerhalb des Landes vertrieben wurden. Der Sudan ist dadurch das Land mit den meisten Binnenvertriebenen weltweit. Mehr als 1,8 Millionen Menschen sind in Nachbarländer wie den Tschad geflüchtet. Laut den Vereinten Nationen sind insgesamt etwa 8,5 Millionen Menschen auf der Flucht. 

Wir sind aktuell in elf der 18 Bundesstaaten tätig. Seit dem 15. April 2023 haben wir unter anderem mehr als 519.000 ambulante Konsultationen und über 4.600 Operationen durchgeführt.  

Wir gehören zu den wenigen Organisationen, die in den am schlimmsten vom Krieg betroffenen Gebieten arbeiten können. Dennoch sind wir mit ständigen politischen Blockaden konfrontiert: Durch begrenzte Visa und Reisegenehmigungen haben wir Schwierigkeiten, Mitarbeitende und Hilfsgüter dorthin zu bringen, wo sie benötigt werden.   

Schon vor dem Ausbruch der Kämpfe hat die Mehrheit der Bevölkerung im Sudan keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Das unterfinanzierte und kaputte Gesundheitssystem ist durch den Ausbruch des Konflikts noch fragiler geworden. Das Ausmaß an Gewalt, das unsere Teams derzeit vor Ort erleben, ist enorm

Ärzte ohne Grenzen im Sudan: Unsere Nothilfe

Seit dem Ausbruch der Kämpfe haben wir unsere Hilfe ausgeweitet und sind in elf Bundesstaaten des Landes tätig.
 

  • Wir versorgen Verletzte und führen Operationen in insgesamt elf Bundesstaaten durch.  
  • Wir behandeln übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten
  • Wir betreiben mobile Kliniken für Vertriebene im Sudan und in den Nachbaländern wie dem Tschad, der Zentralafrikanischen Republik oder dem Südsudan 
  • Wir stellen Wasser und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung, spenden Medikamente und medizinisches Material für Gesundheitseinrichtungen 
  • Wir organisieren Personal- und Materialtransporte, wo und wann immer möglich. 
  • Wir behandeln Mangelernährung und Masern, unterstützen Mädchen und Frauen im Sudan mit speziellen Programmen zur Frauengesundheit und behandeln chronische Krankheiten wie Diabetes, Asthma und Bluthochdruck.  

Wir bauen unsere Aktivitäten im und um den Sudan überall dort aus, wo es möglich ist. Doch die Gewalt im Land behindert unsere Arbeit: Hilfsgüter werden beschlagnahmt, Einrichtungen geplündert und Mitarbeitende bedroht. Wir fordern alle Konfliktparteien auf, Zivilist:innen zu schützen und humanitäre Hilfe zu ermöglichen.

Epidemien, Konflikte, Naturkatastrophen

IHRE SPENDE SICHERT MEDIZINISCHE HILFE.

Konflikt im Sudan: Eine Timeline

Besorgniserregende Sterblichkeitsraten bei Kindern (5.2.24)

Geflüchtete im Sudan leben unter katastrophalen Bedingungen. Das zeigt auch eine Erhebung von Ärzte ohne Grenzen im Flüchtlingslager Samsam in Nord-Dafur. Die Notfallschwelle für Mangelernährung ist dort erreicht, die Sterblichkeitsrate sehr hoch. 

Bei fast einem Viertel der untersuchten Kinder wurde eine akute Mangelernährung festgestellt, wobei sieben Prozent von schwerer Mangelernährung betroffen waren.

Wir schätzen, dass in dem Lager alle zwei Stunden mindestens ein Kind stirbt. Pro Tag sind es nach unseren aktuellen Schätzungen 13 Kinder pro Tag.

Claire Nicolet, Leiterin der Nothilfe im Sudan

Wir fordern eine sofortige Ausweitung der humanitären Hilfe für die Menschen vor Ort. Sie brauchen Nahrungsmittel, medizinische Versorgung, Wasser und sanitäre Einrichtungen.

3 Millionen Menschen von Gesundheitsversorgung abgeschnitten (18.1.24)

Seit Monaten sind die Bewohner:innen von Khartum im Sudan zunehmend von Gesundheitsversorgung abgeschnitten. Wenige medizinische Einrichtungen sind noch funktionsfähig, drei Millionen Einwohner:innen haben kaum Zugang zu lebensrettenden medizinischen Behandlungen.

„Viele Menschen sind aufgrund der anhaltenden Kämpfe bereits aus Khartum geflohen. Es gibt aber immer noch viele, die es sich entweder nicht leisten konnten, zu fliehen oder aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes oder der Sicherheitslage nicht in der Lage dazu waren und nun große Schwierigkeiten haben, lebenswichtige Behandlungen zu erhalten“, erklärt Jean-Guy Vataux, Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen im Sudan. 

Studie zu Mortalität von sudanesischen Geflüchteten im Tschad (10.1.24)

Wir haben eine retrospektive Mortalitätsstudie unter sudanesischen Geflüchteten im Tschad durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie werfen ein neues Licht auf das Ausmaßund die Intensität der ethnischen Gewalt in West-Darfur, die im vergangenen Juni eskalierte. Besonders alarmierend war die Gewalt in der Region um El Geneina, der Hauptstadt von West-Darfur.

Die Ergebnisse der Studie, die das medizinische Forschungs- und Epidemiologiezentrum von Ärzte ohne Grenzen Epicentre durchgeführt hat, zeigen einen deutlichen Anstieg der Sterblichkeit seit Beginn des Konflikts im Sudan im April 2023 in den drei Flüchtlingslagern, in denen die Studie durchgeführt wurde.Am stärksten betroffen sind die im Lager Ourang untergebrachten Geflüchteten, die hauptsächlich aus El Geneina stammen. Die Sterblichkeitsrate stieg ab April um das Zwanzigfache und erreichte 2,25 Todesfälle pro 10.000 Einwohner :innen/Tag, mit einem Höchststand im Juni. 83 Prozent der Getöteten waren Männer, und die Todesursache war in 82 Prozent der Fälle Gewalt, insbesondere mit Schusswaffen. Die meisten Todesfälle ereigneten sich in El Geneina, ein Viertel während der Flucht in den Tschad. Fast jeder zwanzigste Mann im Alter zwischen 15 und 44 Jahren wurde in diesem Zeitraum als vermisst gemeldet.

Katastrophale humanitäre Situation nach sechs Monaten des Konflikts (13.10.23)

Seit sechs Monaten behandeln unsere Teams, die unter anderem durch Luftangriffe, Explosionen und Granatenbeschuss verletzt wurden. Mehr als fünf Millionen Menschen befinden sich derzeit auf der Flucht, die Flüchtlingslager sind stark überfüllt. Darüber hinaus gibt es große Engpässe bei der humanitären Versorgung. Wir fordern größere internationale Aufmerksamkeit und eine Ausweitung der humanitären Unterstützung.

Angriff auf Al Nao Krankenhaus (9.10.23)

Gegen 7:20 Uhr wurde das von uns unterstützte Al Nao Krankenhaus in Khartum angegriffen. Eine Granate traf die Notaufnahme und tötete zwei Angehörige von Patient:innen. Fünf Menschen wurden verletzt und sofort in andere Einrichtungen gebracht.

Weitere vier Granaten explodierten in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses, töteten zwei weitere Menschen und verletzten mehrere andere.

Wir sind schockiert und empört, dass ein voll funktionsfähiges Krankenhaus getroffen wurde. Wir fordern wiederholt, dass medizinische Einrichtungen und das Leben der Zivilbevölkerung geschützt werden müssen.

"Die Kämpfe in Süd-Darfur dauern an." (24.8.23)

"Die Kämpfe in Nyala, Süd-Darfur, dauern an. Gezielte und wahllose Angriffe auf Zivilist:innen haben ein katastrophales Ausmaß erreicht, und alle Straßen in und aus dem Gebiet sind durch die Kämpfe praktisch abgeschnitten.

Unsere Mitarbeiter:innen, die zusammen mit Zehntausenden anderen Zivilist:innen in dem Gebiet festsitzen, haben uns herzzerreißende Geschichten erzählt.

Nach den Kämpfen in Nyala mussten sie Nachbarn, Familienmitglieder und Freunde begraben. Die Märkte und Wohngebiete wurden zu Schlachtfeldern. Die Märkte und Wohngebiete wurden zu Schlachtfeldern.

Uns wurde auch erzählt, dass bewaffnete Kämpfer Häuser gestürmt und sich darin versteckt haben, wobei sie Zivilist:innen als menschliche Schutzschilde benutzten und ihnen keine geschützten Räume zur Verfügung stellten. 

Allein an einem Tag (den 23.8.) starben bei Beschuss 27 Zivilist:innen, zumeist Frauen und Kinder, die sich unter einer Brücke versteckt hatten und ins Kreuzfeuer gerieten.

Das Krankenhaus von Kas, das nur anderthalb Autostunden vom Fuße des Jebel Marra-Gebirges entfernt liegt und das einzige Krankenhaus in der Region ist, wird inzwischen von bewaffneten Gruppen kontrolliert. Dadurch hat die Zivilbevölkerung nur wenige bis gar keine Möglichkeiten zur medizinischen Versorgung.

Ärzte ohne Grenzen hat vor kurzem seine Arbeit in der Kalo Kitting Clinic, drei Stunden von Nyala und eine Stunde von Kas entfernt, wieder aufgenommen. Aufgrund der instabilen Lage können wir jedoch die dringend benötigte medizinische Versorgung in Nyala nicht leisten."

Anna Bylund, Einsatzleiterin von Ärzte ohne Grenzen im Sudan 

Warten auf Visa (10.8.23)

Visaanträge für einiger unser Notfallmitarbeiter:innen - darunter Chirurg:innen, Krankenpfleger:innen und andere Spezialist:innen - stehen seit mehr als acht Wochen aus. Ohne die dringende Erteilung von Visa durch die sudanesischen Behörden könnten wir bald gezwungen sein, unsere Unterstützung für eines der Krankenhäuser in Khartum einzustellen. 

Neben der Erteilung der bereits beantragten Visa appellieren wir an die sudanesischen Behörden, transparente Verfahren für die Visabewilligung einzuführen. Es muss uns möglich sein, Personal im Land regelmäßig zu ersetzen.

Claire Nicolet, unsere Notfallkoordinator:in im Sudan

Sudan: Karte mit unseren Einsatzgebieten (23.06.23)

Einsatzgebiete von Ärzte ohne Grenzen im Sudan - Juni 2023
MSF

Flucht in die Nachbarländer des Sudans (23.06.23)

Seit der Eskalation des Konflikts im Sudan sind nach Angaben des UNHCR rund 150.000 Menschen in den Tschad geflohen.

Unsere Teams impfen Kinder in Flüchtlingslagern an der Grenze, um sie vor Masern zu schützen. Außerdem untersuchen und behandeln wir Kinder auf akute Mangelernährung. 

Rund 30.000 sind seit der Eskalation des Konflikt aus dem Sudan geflohen.

Bereits vor den Kämpfen im Osten des Tschad waren 400.000 Menschen aus dem Sudan in überfüllten Lagern ohne ausreichende sanitäre Einrichtungen untergebracht. Sie hatten kaum Zugang zu humanitärer Hilfe.

Vielen flüchten außerdem in andere Nachbarländer, wie dem Südsudan oder die Zentralafrikanische Republik.

OP-Team in Khartoum behandelt Schuss- und Stichwunden (19.05.23)

Im Sudan ist die politische Lage weiterhin angespannt. Über 1000 Mitarbeiter:innen von Ärzte ohne Grenzen helfen im Sudan, wo verschiedene Gruppen brutal kämpfen. Unter ihnen ist ein OP-Team im Bashair Teaching Hospital in Khartoum. Das Team besteht aus Chirurg:innen, Anästhesist:innen, Pflegekräften und OP-Personal.

Seit Beginn der Kämpfe im April konnte das Krankenhaus gar nicht oder nur eigenschränkt arbeiten. Es fehlt an Personal und Equipment. Freiwillige haben das Krankenhaus wieder in Betrieb genommen und Ärzte ohne Grenzen unterstützt mit einem Chirurgenteam.
 

Emergency Surgical Team at Bashair Hospital Khartoum, Sudan
MSF/Ala Kheir
Eine Anästhesistin von Ärzte ohne Grenzen bereitet einen Patienten auf die Operation vor. Eine Kugel muss entfernt werden.

Wir haben einen Operationssaal und eine Intensivstation eingerichtet. Wir behandeln täglich eine Vielzahl von Traumapatient:innen mit Schuss- und Stichverletzungen sowie Opfer von Luftangriffen. Außerdem führt das Team alltägliche Operationen wie nach Verkehrsunfällen oder Kaiserschnitte durch. 
 

Humanitäre Hilfe ausweiten (26.04.23)

Unsere Teams setzen alles daran, den Menschen im Sudan die dringend benötigte medizinische Versorgung zukommen zu lassen. Wir sehen allerdings, dass der Bedarf an medizinischer Hilfe immer größer wird.

„Weitere Notfallteams von Ärzte ohne Grenzen stehen bereit, in den Sudan zu reisen, sobald sie können. Andere Teams erarbeiten Pläne, um medizinische und humanitäre Hilfsgüter in den Sudan zu schicken", berichtet Kate Nolan, stellvertretende Einsatzleiterin. 

Die Sicherheit unserer Teams hat nach wie vor oberste Priorität.

Vorräte werden knapp (24.04.23)

Im Sudan ist die aktuelle Lage weiterhin besorgniserregend. Derzeit geht nichts mehr. Die Flughäfen sind geschlossen.

Es gibt Kämpfe auf den Straßen. Daher können wir keine Hilfsgüter nach Nord-Darfur oder ins Land bringen. Der Tschad hat seine Grenze geschlossen.

Krankenhäusern gehen die medizinischen Vorräte zur Behandlung der Überlebenden aus. Das Blut für Transfusionen wird knapp. Bei der Anzahl der Verwundeten, die wir aufnehmen, werden die Vorräte bald aufgebraucht sein. Ohne diese lebenswichtigen Vorräte wird es zu weiteren Todesfällen kommen.

Menschen eingeschlossen und von medizinischer Hilfe abgeschnitten (24.04.23)

In Khartoum sind derzeit viele Menschen, darunter auch einige unserer Teams, eingeschlossen. Sie können keine lebenswichtigen medizinischen Güter an Krankenhäuser liefern – dabei brauchen diese dringend Nachschub. Sogar Rettungsautos werden zurückgeschickt – sie dürfen nicht durch, um Verletzte zu versorgen oder Leichen von den Straßen zu holen.

Viele Verletzte in Darfur (18.04.23)

In Nord-Dafur hat das Team in den ersten 48 Stunden nach Ausbruch der Kämpfe 136 verletzte Patient:innen versorgt – elf davon sind gestorben. Die Zahl steigt täglich. Alle anderen Krankenhäuer in der Gegend mussten schließen – entweder weil sie zu Nahe an den Kämpfen sind oder weil die Mitarbeitenden sie nicht erreichen können. Wir können daher auch keine Verletzten überweisen. Unsere Teams sind rund um die Uhr im Einsatz.

In Süd-Darfur wurde ein Gebäude von Ärzte ohne Grenzen geplündert. Der Weg in Gesundheitseinrichtungen ist für viele Menschen hier zu gefährlich geworden. Sie haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. 

Zivilist:innen und Krankenhäuser dürfen kein Ziel sein! (17.04.23)

Seitdem der Konflikt zwischen den sudanesischen Streitkräften (SAF) und den Rapid Support Forces (RSF) am 15. April eskaliert ist, werden auch Zivilist:innen, Krankenwägen und Gesundheitseinrichtungen angegriffen.

Der Großteil der Verwundeten sind Zivilist:innen, die in Schusswechsel gerieten – darunter viele Kinder.

Cyrus Paye, Einsatzleiter in Nord-Darfur

Unsere Teams bieten im Sudan auch jetzt lebensrettende medizinische Hilfe für alle an, die sie benötigen. Das können wir aber nur tun, wenn wir wissen, dass unsere Patient:innen und Mitarbeiter:innen in Sicherheit sind.

Wir fordern deswegen alle Konfliktparteien dazu auf den Schutz von Zivilist:innen, humanitären Helfer:innen und Gesundheitseinrichtungen zu respektieren. Nur so können wir weiterhin medizinische Hilfe leisten.

Lebenserwartung - Sudan & Österreich Ländervergleich

Ländervergleich Österreich & Sudan

AT
SD
83.80
67.19

Lebens­erwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SD
79.40
64.00

Lebens­erwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SD
3.00
40.00

Säuglings­sterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SD
5.20
0.30

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner­:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org

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