Geschichte

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) wurde 1971 von Medizinern gegründet, die nach Einsätzen in Krisengebieten frustriert waren über die begrenzten Möglichkeiten, notleidenden Menschen zu helfen. Ihre Vision war eine unabhängige Hilfsorganisation, die auf rasche und kompetente medizinische Nothilfe spezialisiert ist, es aber zugleich als ihre Aufgabe ansieht, Menschenrechtsverletzungen in den Einsatzgebieten öffentlich anzuprangern.

Heute ist Ärzte ohne Grenzen eine internationale Bewegung, die aus 24 Mitgliedsverbänden besteht. Die Hilfsprogramme, die Ärzte ohne Grenzen in rund 70 Ländern betreibt, werden von den fünf Einsatzzentralen der Organisation geleitet, die sich in Paris, Amsterdam, Brüssel, Genf und Barcelona befinden.

Das höchste Organ ist die 2011 neu eingerichtete Internationale Generalversammlung. Das internationale Büro von Ärzte ohne Grenzen befindet sich in Genf.

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