Philippinen

Medizinische Nothilfe nach dem Taifun Haiyan

Stand: 18. November 2013 15:20 Uhr

Unser Einsatzbericht über die Lage in den Katastrophengebieten auf den Philippinen wurde ab 9. November während der ersten Wochen des Noteinsatzes bis 18. November laufend aktualisiert. Aktuelle Berichte über finden Sie ab sofort auf der Länderseite über die Philippinen !

Sonntag, 17. November 2013

Philippinen: Medizinische Tätigkeiten nehmen Gestalt an : Während die logistischen Herausforderungen nach wie vor sehr groß sind, nehmen die Aktivitäten der Teams von Ärzte ohne Grenzen auf den am meisten von Taifun Haiyan betroffen Inseln langsam Gestalt an. 137 internationale MitarbeiterInnen sind derzeit vor Ort, 232 Tonnen Hilfsgüter wurden bisher geliefert. Weiterlesen

Samstag, 16. November 2013

  Einsatzteams von Ärzte ohne Grenzen nehmen Hilfstätigkeiten auf : Nach dem Taifun Haiyan haben Einsatzteams die Hilfstätigkeiten in einigen der am schlimmsten betroffenen Gebieten der Philippinen aufgenommen. Die Arbeit ist durch die Verwüstungen, die der Sturm hinterlassen hat, aber nach wie vor eingeschränkt. Weiterlesen

Freitag, 15. November 2013

Taifun Haiyan - Hilfe für die abgeschiedensten Gebiete : Die Ärztin Esther Sterk ist für Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) auf den Philippinen, wo sie zusammen mit einem Team die dringendsten Bedürfnisse der Menschen  auf einigen Inseln westlich von Cebu ermittelt. Esther Sterk beschreibt die ersten Tage des Einsatzes und ihre Eindrücke.  Weiterlesen

Donnerstag, 14. November 2013

Teams von Ärzte ohne Grenzen in den am schwersten betroffenen Gebieten : Einsatz-Teams haben am Mittwoch und Donnerstag per Flugzeug, Hubschrauber, mit Booten und Autos erstmals einige der Gebiete erreicht, die im Zentrum des Taifuns Haiyan lagen, um das Ausmaß der Zerstörungen und die dringendsten medizinischen Bedürfnisse der Bevölkerung zu erheben. Weiterlesen

Mittwoch, 13. November 2013

Taifun: Ärzte ohne Grenzen stockt Nothilfe massiv auf : Nothilfe-Teams versuchen, die am schwersten betroffenen Gebiete zu erreichen. Die Anstrengungen, die Stadt Tacloban in der Provinz Leyte zu erreichen, werden durch Straßen, die durch Schuttmassen blockiert sind, starke Windböen und sintflutartige Regenfälle erschwert. Aus diesem Grund wurden auch viele Flüge zum beschädigten Flughafen gestrichen. Weiterlesen

Freitag - Dienstag, 8. - 12. November 2013

 

10 Frachtflugzeuge (Stand: 14. November) mit lebensnotwendigen Hilfsgütern von Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) sind auf dem Weg auf die Philippinen.

  • Ärzte ohne Grenzen schickt 329 Tonnen an medizinischem Material und Hilfsgütern in das Katastrophengebiet , die in den kommenden Tagen in neun Cargo-Flugzeugen in Cebu ankommen werden: vier aus Dubai, zwei aus Belgien sowie je eines aus Panama, den Niederlanden und Frankreich (Stand: 12. November). Die humanitäre Fracht beinhaltet unter anderem medizinische "Kits" (Pakete) zur Behandlung von Verletzten, Ausrüstung für die allgemeine medizinische Versorgung, Tetanus-Impfstoff und Hilfsgüter wie Zelte und Hygiene-Sets. Ein weiteres Flugzeug mit Wasser- und Hygieneausrüstung folgt nach, ebenso wie eine weitere Fracht, die im Laufe der Woche aus Bordeaux losgeschickt wird und die unter anderem ein aufblasbares Krankenhaus und weiteres medizinische Material enthält.
  • Nothilfe-Teams von Ärzte ohne Grenzen (insgesamt 20 Personen) sind seit Samstag 9. November in Cebu-Stadt, der zweitgrößten Stadt der Philippinen. Der Flughafen von Cebu ist der dem Katastrophengebiet nächstgelegene, voll funktionierende Airport.
  • Ab Dienstag 12. November versucht ein medizinisches Team Inseln westlich von Cebu sowie Tacloban zu erreichen; jene Stadt, die als erste vom Taifun getroffen wurde. Dem Team werden unter anderem zwei Ärzte und ein orthopädischer Chirurg angehören.
  • In den kommenden Tagen werden die Teams um mehr als 100 HelferInnen aufgestockt: Unter anderem Ärzte, Krankenschwestern, Chirurgen, Logistiker, Psychologen und Wasserexperten.
  • Verletzungen: Erwartungsgemäß viele Brüche und Schnitt- sowie Kopfverletzungen . Verletzte müssen dringend medizinisch versorgt werden, um Komplikationen und Infektionen zu verhindern.
  • Medizinische Einrichtungen beschädigt oder zerstört, medizinisches Material wurde weggeschwemmt.
  • Derzeit gibt es ein massives Informations-Defizit bezüglich der Situation in ländlichen Gebieten .
  • Der Zugang zu den Betroffenen ist äußerst schwierig, die Transport-Routen im Katastrophengebiet sind unterbrochen. Der Flughafen von Tacloban ist schwer beschädigt, Straßen sind blockiert.
  • Aus den Gebieten westlich von Cebu gibt es derzeit nur sehr spärliche Informationen (Stand: 11. November), doch das Ausmaß der Verwüstung ist erwartungsgemäß hoch. Ärzte ohne Grenzen geht davon aus, dass die dringendsten Bedürfnisse hier Notunterkünfte, Trinkwasser und Nahrung sind. Die Teams sind auf mögliche Krankheitsausbrüche vorbereitet und beobachten die Lage ständig, um rasch darauf zu reagieren.

Bericht unserer Nothilfekoordinatorin

Dr. Natasha Reyes ist Philippina und arbeitet zurzeit für Ärzte ohne Grenzen als Nothilfekoordinatorin in ihrer Heimat. Sie schildert die Lage nach dem verheerenden Taifun Haiyan:  "Diese Naturkatastrophe ist auch für die Philippinen beispiellos"

Anmerkung zu den Fotorechten der Bilder: "This site includes material which is copyright 2013 Reuters. All rights reserved." (Republication or redistribution of Reuters content, including by framing or similar means, is prohibited without the prior written consent of Reuters. Reuters and the Reuters logo are registered trademarks. For additional information on Reuters photographic services, please visit the web site at  http://pictures.reuters.com )

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