Das Erdbeben in Ecuador und unsere Hilfe

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Am 16. April und am 18. Mai 2016 bebte erneut die Erde in Ecuador: Die Erdbeben-Hilfe lief umgehend an, auch von Ärzte ohne Grenzen. 671 Personen starben offiziellen Angaben zufolge und 17.638 Menschen wurden verletzt. Mehr als 33.360 Ecuadorianer mussten in temporäre Unterkünfte ziehen, da ihre Wohnungen zerstört oder beschädigt worden waren.

Das Erdbeben in Ecuador und unsere Hilfe im Einzelnen (Auszug):

  • Immer wieder kommt es in Ecuador zu Erdbeben. Die Hilfe von Ärzte ohne Grenzen startete kurz nach der ersten Erschütterung, die eine Stärke von 7,8 auf der Richterskala erreichte. Vier Teams reisten umgehend in die Erdbebenregion. Nach einer ersten Erkundung stellten diese den Betroffenen des Erdbebens in Ecuador Hilfsgüter zur Verfügung stellen und leisteten psychologische Hilfe.
  • In der Provinz Esmeralda nahmen 3.675 Personen an den psychosozialen Aktivitäten teil. Zudem verteilten die Teams 180 Hygienepakete, etwa 200 Kits mit Kochutensilien, mehr als 60 Pakete mit Matratzen, Decken und Plastikplanen und zehn Wassertanks mit einer Kapazität von je 5.000 Litern. Die Teams gaben zudem 120 basismedizinische Konsultationen.
  • In Jama, einer Küstenstadt in der Provinz Manabí, verteilte Ärzte ohne Grenzen Unterkünfte, Hygiene- und Kochutensilien an 500 Familien. Insgesamt profitierten mehr als 2.000 Personen von dieser Hilfe in Jama.
  • Die Aktivitäten anlässlich des Erdbebens in Ecuador endeten Ende Mai 2016.

Ecuador: Erdbeben-Hilfe leistete Ärzte ohne Grenzen erstmals im Jahr 1996.

Quelle: International Activity Report 2016

Meldungen aus Ecuador

Ecuador

Unter den Menschen in den vom Erdbeben am schlimmsten getroffenen Regionen sind auch viele Helfer: Die Psychologin Ionara Rabelo erzählt in einem Interview von der doppelten Belastung mit der diese Menschen konfrontiert sind.

weiterlesen

Seiten

Vervielfältigen