Film über vergessene Krisen

BG/BRG Kundmanngasse

Schuljahr:
06/07

Im Religionsunterricht haben die Schüler und Schülerinnen eine kurze Film-Reportage über vergessene Flüchtlingskrisen gemacht.  Für den Film wurden u.a. Filmbeiträge über Einsätze von Ärzte ohne Grenzen verwendet.

Ein Auszug aus einem E-Mail der Projektleiterin des Break the Silence-Projektes (Martina Pelikan, Religionslehrerin):

Liebe Frau Jaros!
Jetzt komme ich endlich dazu, Ihnen vom Abschluss unseres Projektes zu erzählen.
Uns ist gegen Schulschluss wirklich die Zeit davon gelaufen. Der Termin für die Präsentation, zu der wir Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen eingeladen haben, wurde von uns 2-3 Wochen vorher für den 19. Juni festgelegt . Die Einladungen sind erst eine Woche vor diesem Tag fertig geworden und verteilt worden. Wir haben ein Buffet mit Speisen aus den Regionen unseres Projektes gemacht und die ersten Besucher waren schon da, als der Schüler - in letzter Minute - mit dem fertigen Film hereinkam. Ich schicke Ihnen eine Informationsbroschüre zum Film, die wir den Besuchern unserer Präsentation als Erinnerung und zum Nachlesen gegeben haben.

Resumee dieses Projektes:
Die SchülerInnen haben viel über die Flüchtlingsproblematik gelernt, sie haben gesehen, wie schwierig es ist, vertrauenswürdiges Material zu bekommen, wie viel Arbeit es macht, daraus Artikel zu verfassen, dass es überhaupt nicht einfach ist, eine Dokumentation zu drehen, und wie gut (bzw. schwieirg) es ist, mit anderen zusammen zu arbeiten. Ein Mädchen, dessen Familie aus Ex-Jugoslawien stammt, hat beim schriftlichen Feedback am Schluss geschrieben, dass sie froh ist, nun so viel über die Geschichte des Landes ihrer Familie zu wissen. Ich selbst habe abgesehen von den Inhalten viel für mich als Lehrerin gelernt.
Ich möchte Ihnen sehr herzlich für Ihre Hilfe bedanken.
Liebe Grüße,
Martina Pelikan