Die aktuelle Situation im Iran

Wir verfolgen die aktuellen Entwicklungen im Iran mit großer Sorge. Durch Internetausfälle ist die Kommunikation eingeschränkt und Informationen können nur schwer bestätigt werden. Unsere Teams sind in Sicherheit und versorgen weiterhin Patient:innen. 

Aktuell helfen wir in drei Projekten im Süden Teherans, Mashhad und Kerman. Unsere Klinik in Teheran mussten wir wegen Bombardierungen vorübergehend schließen. Die Einrichtungen in Mashhad und Kerman sind weiterhin geöffnet - arbeiten jedoch mit reduziertem Personal. 

Wir sind bereits mit den zuständigen Behörden in Kontakt und haben den Ausbau von Notfallversorgung angeboten. Derzeit ist es uns jedoch nicht erlaubt, außerhalb unserer bestehenden Projekte zu arbeiten.

Im Iran unterstützen wir ausgegrenzte Menschen wie afghanische Geflüchtete, Drogenkonsument:innen und Sexarbeiter:innen: Für sie ist es schwierig, medizinische Hilfe zu finden. Der Iran beherbergt die größte Zahl an Geflüchteten weltweit, von denen die meisten aus Afghanistan stammen. Viele leben ohne Papiere - und haben wegen Stigmatisierung und Ausgrenzung Schwierigkeiten beim Zugang zur medizinischen Versorgung.

Sichern Sie unsere Hilfe.

Wir helfen in über 70 Ländern weltweit.

Ihre Spende sichert medizinische Hilfe

So helfen wir im Iran

46.400

ambulante Behandlungen

3.340

psychologische Beratungen

530

Behandlungsstarts

für Menschen mit Hepatitis C

Unterstützung in Teheran

Im Süden Teherans bieten wir medizinische Versorgung über eine fixe und mehrere mobile Kliniken an. Wir versorgen Menschen mit Infektions- und chronischen Krankheiten, Verletzungen und Hepatitis-C, haben Angebote in sexueller und reproduktiver, sowie mentaler Gesundheit und leisten psychosoziale Unterstützung.

Mobile Kliniken in Mashhad

In Mashhad, nahe der afghanischen Grenze, ermöglichen wir mit mobilen Kliniken medizinische Konsultationen und Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. In unserer Klinik im Bezirk Golshahr, wo viele afghanische Geflüchtete leben, bieten wir Beratung, soziale Unterstützung, Gesundheitsaufklärung und Überweisungen an spezialisierte Gesundheitseinrichtungen an. Wir sind seit 1996 in Mashhad aktiv.

Gesundheitsversorgung in Kerman

In der Stadt Kerman sind wir die einzige medizinische Organisation, die allgemeine Gesundheitsversorgung und Überweisungen für geflüchtete Menschen aus Afghanistan.

Wir haben 2024 drei Gesundheitseinrichtungen erneuert, um die medizinische Grundversorgung für neu angekommene und nicht registrierte afghanische Geflüchtete sicherzustellen. Dort versorgen wir Menschen mit Infektions- und chronischen Krankheiten, Verletzungen, Hepatitis, HIV und Tuberkulose, haben Angebote in sexueller und reproduktiver, sowie mentaler Gesundheit und leisten psychosoziale Unterstützung.

Zoom in Zoom out Afghanistan Angola Albanien Vereinigte Arabische Emirate Argentinien Armenien Australien Österreich Aserbaidschan Burundi Belgien Benin Burkina Faso Bangladesch Bulgarien Bosnien und Herzegowina Weißrussland Belize Bolivien Brasilien Brunei Bhutan Botsuana Zentralafrikanische Republik Kanada Schweiz Chile China Elfenbeinküste Kamerun Dem. Rep. Kongo Kongo Kolumbien Costa Rica Kuba Tschechien Deutschland Dschibuti Dänemark Dominikanische Rep. Algerien Ecuador Ägypten Eritrea Estland Äthiopien Finnland Fidschi Gabun Großbritannien Georgien Ghana Guinea Gambia Guinea-Bissau Äquatorialguinea Griechenland Grönland Guatemala Guyana Honduras Kroatien Haiti Ungarn Indonesien Indien Irland Iran Irak Island Israel Italien Jamaica Jordanien Japan Kasachstan Kenia Kirgisistan Kambodscha Südkorea Kuwait Laos Libanon Liberia Libyen Sri Lanka Lesotho Litauen Luxemburg Lettland Marokko Moldavien Madagaskar Mexico Nordmazedonien Mali Myanmar Montenegro Mongolei Mosambik Mauritanien Malawi Malaysia Namibia Niger Nigeria Nicaragua Niederlande Norwegen Nepal Neuseeland Oman Pakistan Panama Peru Philippinen Papua-Neuguinea Polen Nordkorea Portugal Paraguay Palästina Katar Rumänien Russland Ruanda Westsahara Saudi-Arabien Sudan Südsudan Senegal Sierra Leone El Salvador Serbien Suriname Slowakei Slovenien Schweden Swasiland (Eswatini) Syrien Tschad Togo Thailand Tadschikistan Turkmenistan Osttimor Tunesien Türkei Taiwan Tansania Uganda Ukraine Uruguay USA Usbekistan Venezuela Vietnam Vanuatu Jemen Südafrika Sambia Simbabwe Somalia Französisch-Guayana Frankreich Spanien Aruba Anguilla Andorra Antigua und Barbuda Bahamas Bermuda Barbados Komoren Kap Verde Kaimaninseln Dominica Falklandinseln Färöer-Inseln Grenada Hong Kong St. Kitts und Nevis St. Lucia Liechtenstein Malediven Malta Montserrat Mauritius Neukaledonien Nauru Pitcairn Puerto Rico Französisch-Polynesien Singapur Salomonen São Tomé und Príncipe Sint Maarten Seychellen Turks- und Caicosinseln Tonga Trinidad und Tobago St. Vincent und die Grenadinen Britische Jungferninseln Amerikanische Jungferninseln Zypern Réunion Mayotte Martinique Guadeloupe Curacao Kanarische Inseln

1990

Beginn der Arbeit

4,2

Mio. EUR

Ausgaben (Vorjahr)

110

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & Iran

AT
IR
83.30
76.40

Lebens­erwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
IR
78.66
73.08

Lebens­erwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
IR
2.60
10.70

Säuglings­sterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
IR
5.52
1.50

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner­:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org