Gerhard Mader

Chirurg

Der Chriurg Gerhard Mader stammt aus Wien. Nach seinem Medizinstudium in Wien, die er 2006 als Algemeinmediziner abschloss, beendete er 2010 seine Facharztausbildung in Tulln. Am Krankenhaus Tulln ist er seit 2011 Oberarzt der Chirurgie. Er freut sich auf seinen Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen, und schätzt vor allem die ethische Haltung der Organisation, unparteiisch zu helfen. 

 

Warst Du schon für längere Zeit im Ausland oder auf einem humanitären Einsatz?

Nein

Warum hast Du Dich für einen Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen entschieden?

Seit meinem Studium hatte ich vor, im medizinischen-humanitärem Bereich tätig zu sein, insbesondere Afrika hat mich immer fasziniert. Nach dem Studium war es aus familiären Gründen nicht möglich, einen längeren Einsatz zu absolvieren. Jetzt, wo meine Kinder erwachsen sind, kann ich mein Vorhaben endlich Wirklichkeit werden lassen. MSF repräsentiert für mich vor allem wegen seiner Haltung, jedem, der es braucht, ohne Ansehen der Person, Staatsangehörigkeit, Religion, Geschlecht, etc. Hilfe zukommen zu lassen, ein ideales Umfeld für meine Tätigkeit. Auch die lange Erfahrung von MSF mit Einsätzen in krisenreichen und abgelegenen Gebieten haben mir ein Gefühl der Sicherheit vermittelt.

Was schätzt Du an Ärzte ohne Grenzen am meisten?

Festgelegte Strukturen (auch wenn das den Aufnahmeprozess unglaublich langwierig macht), und seine ethische Haltung. Auch im vergangenen Jahr, wo ja alles nur online möglich war, hab ich mich sehr persönlich betreut gefühlt.

Worauf freust Du Dich am meisten, wenn Du an Deinen (nächsten) Einsatz denkst?

An das Arbeiten mit sehr beschränkten Möglichkeiten und der damit verbundenen notwenigen Flexibilität und Einfallsreichtum. An das Arbeiten mit neuen und z.T. ganz anders denkenden lokalen und internationalen Mitarbeitern.

Gibt es etwas, das Du zu jedem Einsatz mitnimmst?

Wird man sehen ….

Was begeistert dich persönlich & womit verbringst du gerne deine Freizeit?

Mich begeistern die Berge, ich gehe (Weit-)wandern, Bergsteigen und Klettern. Wenn Zeit bleibt, spiele ich Klavier und singe in einem Chor (jetzt ja leider nicht). Ich liebe (fast) jede Art von Kultur, nur mit Oper kann ich nichts anfangen.

Einsätze

  • Südsudan, Jänner 2021 - April 2021