Manuel Hufnagel

Technik und Logistik
Manuel Hufnagel, Technik und Logistik

Der ausgebildete LKW-Mechaniker Manuel Hufnagel konnte bereits vielfältige berufliche Erfahrungen sammeln – nicht nur im Bereich der Messe- & Ausstellungsorganisation, sondern auch als Logistiker in der Automobilbranche. Seine Expertise liegt vor allem im technischen Bereich: Vom Bauwesen über den Umgang mit technischen Anlagen bis zu Transport und Logistik. Zuletzt war er als Produktionsleiter in einem mittelständischen Industrieunternehmen in Tirol für Qualitätsmanagement und die gleichzeitige Sicherung der Mitarbeiterzufriedenheit verantwortlich.

Der Triathlon-Athlet, der in seiner Freizeit auch gerne segelt und in die Berge geht, interessiert sich sehr für fremde Kulturen und Länder. Bei seinem nächsten Einsatz freut er sich schon auf die Zusammenarbeit mit neuen KollegInnen: Er wird in Agok im Südsudan tätig sein und als Logistiker die Wartung aller Anlagen und Gebäude, das Sicherheitspersonal sowie das Flottenmanagement verantworten.

Warum hast Du Dich dafür entschieden, mit Ärzte ohne Grenzen auf Einsatz zu gehen?

Das  war schon seit meiner Kindheit ein Wunsch von mir – nun habe ich mich dazu entschlossen, diesen Traum zu verwirklichen.

Was schätzt Du an Ärzte ohne Grenzen am meisten?

Ich mag das Team, den Zusammenhalt. Ärzte ohne Grenzen ist wie eine große Familie. Man darf hier seine Fähigkeiten für den ultimativ guten Zweck einsetzen: Menschen zu helfen, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat. So kann ich als Ausgleich zu meinem sicheren Leben ein Stück an das „Weltkonto“ zurückgeben.

Wenn Du an Dein schönstes Erlebnis bei Deinem Einsatz zurückdenkst, welches war das?

Bei unserem Nothilfe-Projekt im südsudanesischen Mingkaman habe ich tausende Vertriebene gesehen, die nur mit dem Nötigsten geflohen sind – also ihren Kleidern am Leib und mit viel Glück noch einer Matratze und einem Kunststoffkanister. Doch ich war immer wieder überrascht, dass Menschen in derart schwierigen Situationen immer noch ein Lächeln für dich übrig haben.

Gibt es etwas, was Du zu jedem Einsatz mitnimmst?

Fotos von meiner Tochter, und einen Talisman – den sucht meine Tochter für mich aus. Außerdem noch Käse, Speck und Schokolade für meine KollegInnen, das kommt immer gut an ;-)

Einsätze:

  • Demokratische Republik Kongo, August 2014 - Juni 2015
  • Südsudan, November 2013 - Mai 2014