Referat: Kinder in Not

Lerchenfelder Straße

Schuljahr:
06/07

Wir müssen in der Schule jedes Jahr ein Referat halten. Das war schwierig für mich – welches Thema sollte ich wählen? Da kam mir die Idee, über Kinder in Not zu sprechen. Doch von Not zu sprechen und dann nichts dagegen zu tun, das wollte ich wirklich nicht. Da fiel mir ein, dass ich eine Spendenaktion damit verbinden könnte. Es muss ja nicht Weihnachten sein, um etwas Gutes zu tun.

Ich heiße Marina und bin 9 Jahre alt.

Ich möchte Euch ein wenig von meinen Aktionen für Ärzte ohne Grenzen erzählen:

Ich heiße Marina und bin 9 Jahre alt.
Ich möchte Euch ein wenig von meinen Aktionen für Ärzte ohne Grenzen erzählen.

Wie alles anfing.
Seit ich mich erinnern kann, hat meine Familie zu Weihnachten und anderen Gelegenheiten für Ärzte ohne Grenzen gespendet. Als ich noch zu klein war, habe ich wenig darüber nachgedacht, doch mit der Zeit wurde mir das selber sehr wichtig. Es gibt viele Kinder, die große Not leiden und uns geht es allen so gut.
Jedes Jahr hat meine Mutter meinen Bruder und mich aufgefordert, auch ein wenig von unserem eigenen Geld zu spenden. Da kam mir im ersten Schuljahr eine Idee. Geld hatte ich nicht viel, aber ich könnte doch etwas verdienen – also malte ich Weihnachtskarten und ging auf Verkaufstour. Im ersten Jahr nicht weit – nur in unserem Haus, doch bald wurde meine Aktion größer. Unterstützt von meiner Freundin wagte ich mich weiter hinaus – und wir hatten Erfolg!

Mein Referat .
Heute gehe ich in die dritte Klasse Volksschule. Wir müssen in der Schule jedes Jahr ein Referat halten. Das war schwierig für mich –welches Thema sollte ich wählen? Da kam mir die Idee, über Kinder in Not zu sprechen. Doch von Not zu sprechen und dann nichts dagegen zu tun, das wollte ich wirklich nicht. Da fiel mir ein, dass ich eine Spendenaktion damit verbinden könnte. Es muss ja nicht Weihnachten sein, um etwas Gutes zu tun.
Die Leute von Ärzte ohne Grenzen waren total nett und haben mir sehr viel Informationsmaterial für mein Referat geschickt – damit war es dann nicht schwierig, ein tolles Plakat zu gestalten

In der Schule – der große Tag!
Das Referat in der Schule war dann ein großer Erfolg. Alle Kinder waren begeistert von meiner Idee – und malten viele, viele Grußkarten.
Wenn alle zusammen helfen, ist es lustig und vor allem kann man viel mehr bewegen.
Doch dann kommt das Wichtigste: das Verkaufen! Es ist gar nicht leicht immer den Mut zu finden fremde Menschen anzusprechen – doch zum Glück sind die meisten sehr freundlich.
Und wir hatten riesigen Erfolg über 250,- Euro brachte meine Aktion – ganz viel Geld!

Warum Ärzte ohne Grenzen?

Ärzte ohne Grenzen helfen allen. Ich finde sie sind sehr nett. Nur wenn man das Überleben sichert, dann haben die Menschen eine Chance auch ihr Leben besser zu gestalten. Deswegen helfen meine Familie und ich Ärzte ohne Grenzen!
Ich will so etwas ganz oft machen. Weil ich finde, egal wo Armut und Not ist, man soll helfen. Denn wenn man sagt „Einer kann nichts ändern“, dann wird sich nichts ändern. Wenn jeder denkt „Ich kann helfen“, dann wird das bald eine bessere Welt.