Unsere Hilfe in der Russischen Föderation

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1992

Beginn der Arbeit

84

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & Russische Föderation

AT
RU
83.80
67.50

Lebenserwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
RU
79.40
59.10

Lebenserwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
RU
3.00
7.70

Säuglingssterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
RU
5.20
4.00

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org

Ärzte ohne Grenzen in der Russischen Föderation
Farida Abdulkadirova/MSF
Grozny, Russische Föderation, 02.07.2015: Elena erhält eine neue Behandlung für XDR-TB. 

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Im Jahr 2018 weitete Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in der Russischen Föderation auf den Nordwesten aus. Gleichzeitig wurden alle Tuberkulose-Aktivitäten in Tschetschenien beendet.

Die Hilfe in der Russischen Föderation im Einzelnen (Auszug):

  • Im Mai 2018 unterzeichnete Ärzte ohne Grenzen für die Hilfe in Russland eine Vereinbarung mit dem Gesundheitsministerium im Verwaltungsbezirk Arkhangelsk. Ziel ist es, das Ministerium und die „Northern State Medical University“ dabei zu unterstützen, die Wirksamkeit kürzerer Therapieformen für Patientinnen und Patienten mit multiresistenter Tuberkulose und extensiv resistenter Tuberkulose zu untersuchen. Die Ergebnisse werden Nachweise liefern für die künftige Entwicklung der Tuberkulose-Strategie in Russland und wirksamere Behandlungsmodelle für mehr Menschen zur Verfügung stellen.
     
  • Mit der erfolgreichen Übergabe des Tuberkulose-Programms in Tschetschenien an die Behörden wurde diese Hilfe in der Russischen Föderation im Mai 2018 beendet. Die Teams unterstützten noch das Labor in Grosny, um einen geschmeidigen Übergang zu garantieren. Zudem spendeten sie Medikamente und diagnostisches Material, um die laufende Behandlung der rund 70 Patientinnen und Patienten sicherzustellen, die in den vorangegangenen zwei Jahren ihre Behandlung begonnen hatten. Diese Hilfe in der Russischen Föderation hatte 2004 als Behandlungsprojekt für herkömmliche Tuberkulose in Kooperation mit den tschetschenischen Behörden begonnen. 2012 änderte sich dann der Fokus des Programms: Die Teams behandelten vor allem Betroffene mit resistenten Tuberkulose-Formen. Unsere tschetschenischen Patientinnen und Patienten gehörten zu den ersten, die Zugang zu den neuesten Tuberkulose-Medikamenten erhielten: Bedaquilin und Delamanid (2004 und 2015). Zwischen 2004 und 2018 behandelten wir insgesamt 5.156 Personen, die an verschiedenen Tuberkulose-Formen erkrankt waren. Darunter waren auch 156 Personen, die im Rahmen dieser Hilfe in der Russischen Föderation Bedaquilin und/oder Delamanid erhielten.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1992 Hilfe in der Russischen Föderation an.


Quelle: International Activity Report 2018