Wer nicht mitarbeiten kann

Das Anforderungsprofil an unsere Einsatzkräfte ist durch die Bedürfnisse der Projekte vor Ort vorgegeben und Resultat jahrelanger Erfahrung in der medizinischen Nothilfe.

Folgene Personen können leider nicht mitarbeiten:

 

Ärztinnen und Ärzte ohne jus practicandi, Turnus Ärztinnen und Ärzte, Studierende, Zivildienstleistende, Soziales Jahr, Praktika, Volontariat und Famulaturen

Leider ist es nicht möglich, ein Praktikum oder eine Famulatur in einem Projekt zu absolvieren. Auch Absolventinnen und Absolventen eines sozialen Jahres oder Studierende können leider nicht mitarbeiten. Zunächst einmal gibt es vor Ort keine formalen Ausbildungsmöglichkeiten, die z.B. eine Anerkennung als Turnus (o.ä.) ermöglichen würden. Unserer Erfahrung nach stellen zudem eine abgeschlossene Ausbildung und eine zweijährige Berufserfahrung die Mindestvoraussetzung für einen effektiven Einsatz vor Ort dar.

Paramedizinisches Personal wie Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten, Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, Altenpflegerinnen und Altenpfleger, Arzthelferinnen und Arzthelfer, Pflegehelferinnen und Pflegehelfer

Leider können wir die oben genannten Berufsgruppen nicht entsenden, weil die Ausbildung in den meisten Einsatzländern nicht anerkannt ist und wir deswegen auch keine Arbeitserlaubnis für sie bekommen können. Zudem sind diese Berufe vor allem darauf ausgerichtet, Patientinnen und Patienten individuell zu helfen, während die Aufgaben unseres paramedizinischen Personals im Public-Health-Bereich liegen. Zu den Hauptaufgaben unserer Pflegekräfte gehört es, lokales medizinisches Personal aus- und fortzubilden, wofür eine entsprechende pflegerische Ausbildung und Erfahrung zu den Mindestvoraussetzungen zählt.

Spezialisierte Berufsgruppen, Augenärztinnen und Augenärzte, Ergo- und Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Zahnärztinnen und Zahnärzte

Diese Bereiche werden von anderen Organisationen abgedeckt oder liegen nicht in unserem Betätigungsfeld der medizinischen Nothilfe. Hier einige Beispiele für entsprechende Organisationen:

Handicap International, Christoffel Blindenmission, Dentists Without Borders, Licht für die Welt

Zudem haben wir leider keine Beschäftigungsmöglichkeiten für Fachärztinnen und Fachärzte der Urologie und Dermatologie.

Weitere Berufsgruppen, die wir in unseren Projekten leider nicht einsetzen können:

Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegekräfte, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Radiologisch-technische, Pharmazeutisch-technische, Chirurgisch-technische und operationstechnische Assistentinnen und Assistenten

Leider werden diese Ausbildungen in den meisten Einsatzländern nicht anerkannt. Wir können daher keine Arbeitserlaubnis für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit diesen Berufsprofilen bekommen. Dazu kommt, dass die Aufgaben unseres paramedizinischen Personals im Public-Health-Bereich liegen. Die oben genannten Berufe sind jedoch vor allem darauf ausgerichtet, Patientinnen und Patienten individuell zu helfen. Unsere Pflegekräfte bilden in erster Linie lokales medizinisches Personal aus und fort. Dafür benötigen Sie eine entsprechende pflegerische Ausbildung und Berufserfahrung.

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