Hanna Spegel19.10.2016

„Eine Ausstellung, die berührt.“

3 Kommentare

Noch bis 23. Oktober präsentiert Ärzte ohne Grenzen mit einer großen Freilicht-Ausstellung in Graz, wie medizinische Nothilfe rund um den Globus funktioniert. Der Foto-Rückblick der ersten Woche zeigt Eindrücke und Highlights.

Montag, 10. Oktober: Wir blasen einen Operationssaal auf

Das Ausstellungs-Team von Ärzte ohne Grenzen Österreich startet in den frühen Morgenstunden am Mariahilferplatz mit dem Aufbau: Insgesamt zehn Stationen sollen in zwei Tagen fertig sein. Die Zelte und Holzbauten sind durchwegs originalgetreu – so auch unser Chirurgie-Zelt. Dieser innovative Operationssaal, der in Krisenregionen und nach Naturkatastrophen zum Einsatz kommt, wird einfach innerhalb weniger Minuten aufgeblasen!

Mittwoch, 12. Oktober: Die Ausstellung ist eröffnet

Es ist geschafft: Die ersten Schulklassen erkunden mit unseren MitarbeiterInnen die Ausstellung. Die Einsatzkräfte erzählen bei den Führungen von ihren eigenen Erfahrungen in Hilfsprojekten und erklären die verschiedenen Bereiche von Mangelernährung über Wasseraufbereitung bis zu Chirurgie. Währenddessen eröffnet Präsidentin Margaretha Maleh offiziell die Ausstellung – zahlreiche JournalistInnen und TV-Teams sind anwesend. Tags darauf erscheinen bereits Berichte in der Kleinen Zeitung, KRONE Steiermark, ORF Heute Leben und Steiermark heute.

Freitag, 14. Oktober: Reale und virtuelle Erlebnisse

„Diese Ausstellung berührt, nimmt Vorurteile, Leid ist fassbar, niemand kann wegschauen.“

So fasst eine Besucherin ihre Eindrücke in unserem Gästebuch zusammen. Viele schätzen vor allem den persönlichen Kontakt zu unseren MitarbeiterInnen, die ihre Erlebnisse teilen. „Danke für die tolle Führung!“, „Eine tolle Idee, so zu informieren“, „Anschaulich und gut verständlich“ sowie „Sehr beeindruckend“, lauten weitere Rückmeldungen unserer Gäste.

Außerdem gibt es dieses Jahr auch erstmals bei der Ausstellung die Möglichkeit, unsere Teams vor Ort im Einsatz zu besuchen – und zwar dank „Virtual Reality“-Brillen von 3Hilft. Mit speziellen 360°-Videos kann man so kurz in den Libanon oder nach Tansania reisen und über unsere Hilfe erfahren:

Wie Virtual Reality die humanitäre Hilfe unterstützen kann, erklärt 3Hilft:

„Mithilfe von VR-Brillen können wir mittendrin sein und uns andere Orte, Krisengebiete oder 3D-Modelle von neuen Krankenhäusern besser vorstellen. Wir bekommen einen besseren Einblick, was auf der Welt vorgeht. Deswegen unterstützen wir mit unserer sozialen Initiative 3Hilft Ärzte ohne Grenzen und stellen sehr gerne zwei VR-Sets zur Verfügung. Damit weiter Gutes passiert und es noch viel öfters erlebt wird.“

Sonntag, 16. Oktober: Goldenes Herbstwetter

Bei strahlendem Sonnenschein flanieren am Wochenende zahlreiche GrazerInnen über den Mariahilferplatz, schließen sich spontan einer Führung an oder erkunden auf eigene Faust die Stationen. Am Sonntag liegt unser Besucherrekord bei fast 700 Gästen:

Die Ausstellung „Hilfe aus nächster Nähe“ ist noch bis 23. Oktober am Mariahilferplatz in Graz zu sehen – täglich von 10 bis 18:30 Uhr bei freiem Eintritt. Für Schulklassen und Kleingruppen sind kostenlose Führungen möglich, noch sind einige wenige Termine verfügbar: Einfach telefonisch reservieren unter 0680/50 36 302. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kommentare

Klaus Jerlich
Bravo MedEx Organisationsteam! Trotzen der Witterung und schwierigen Bedingungen im Mittelgroßstadtdschungel und haben auch noch große Freude dabei... Sapperlot, so macht man das.... K.
hanna.spegel
Danke Klaus für die netten Worte und deinen famosen Support!! :-)
Marion
:)) Bei so einem fabelhaften Team! Bravo für insgesamt 38 P. und das großteils ehrenamtlich!

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