Philippinen: Ärzte ohne Grenzen stellt nach Massaker vorübergehend Aktivitäten ein

Nach der Ermordung von 46 Menschen auf der Insel Mindanao am 23. November haben die Teams von Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) auf den Philippinen vorübergehend ihre Aktivitäten eingestellt. Hinweisen lokaler Kontakte zufolge ist die Lage in dem Gebiet derzeit zu angspannt, um die Landstraßen zu befahren.

Das Massaker ereignete sich in einem Gebiet, in dem Ärzte ohne Grenzen seit Oktober 2008 mit mobilen Kliniken Hilfe für die Opfer des anhaltenden Konflikts zwischen Rebellen und Regierungstruppen leistet. Das in Cotabato stationierte Team von Ärzte ohne Grenzen bereitet zur Zeit Nothilfsmaterialien für den Fall vor, dass das jüngste Ereignis zu weiteren Gewaltausbrüchen führt.

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