Unsere Hilfe in Georgien

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Im Jahr 2019 konzentrierte Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in Georgien weiterhin auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit multiresistenter Tuberkulose.  

Unsere Hilfe in Georgien im Einzelnen:

  • Georgien gehört zu den 30 Ländern mit den höchsten Raten an multiresistenten Tuberkuloseformen. Wir unterstützten erste Tuberkulose-Aktivitäten in den Regionen Abchasien und Süd-Ossetien in den Jahren 1993 – 1994, zwischen 2001 – 2014 versorgten wir Patientinnen und Patienten mit resistenten Tuberkuloseformen in Abchasien. 
  • 2015 nahm Georgien als eines von 17 Ländern an der Beobachtungsstudie „Stop-TB“ teil. Ziel war es, kürzere, verträglichere und injektionsfreie Behandlungen für Patientinnen und Patienten mit multiresistenten Tuberkuloseformen zu finden. Heute gehört Georgien zu den vier Ländern mit einer hohen Last an multiresistenter Tuberkulose, die für 95 Prozent der Patientinnen und Patienten orale Behandlungsgaben eingeführt haben.
  • Seit 1993 unterstützten wir Menschen, die unter Vertreibung oder Konflikten litten. Im Jahr 2000 erweiterten wir unsere medizinische Hilfe auf verwundbare Bevölkerungsgruppen und auf die Behandlung der viszeralen Leishmaniose.
     
  • Sobald die letzten Patientinnen und Patienten der Beobachtungsstudie ihre Nachsorgebehandlung abgeschlossen haben, werden wir das Programm 2020  beenden.

Ärzte ohne Grenzen leistete erstmals 1993 Hilfe in Georgien.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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