Unsere Hilfe in Mauretanien

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen konzentrierte die Hilfe in Mauretanien 2017 auf die medizinische und psychologische Versorgung malischer Flüchtlinge und der einheimischen Bevölkerung. 

Die Hilfe in Mauretanien im Einzelnen (Auszug):

  • Die medizinische Hilfe in Mauretanien umfasste die Versorgung tausender malischer Flüchtlinge im Lager Mbera im Südosten Mauretaniens. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) lebten Ende 2017 insgesamt 52.000 malische Geflüchtete in diesem Camp. 4.000 von ihnen wurden 2017 als Neuankömmlinge verzeichnet. Ärzte ohne Grenzen leistete not- und basismedizinische Hilfe in den nahegelegenen Ortschaften Bassikounou und Fassala. Die Teams hielten im Jahr 2017 rund 200.000 Konsultationen ab, einschließlich Vor- und Nachsorge für Schwangere, Familienplanung, Geburtshilfe und Neugeborenen-Versorgung. Sie behandelten chronische und infektiöse Krankheiten sowie MangelernährungÄrzte ohne Grenzen führte 2017 insgesamt 408 chirurgische Eingriffe durch. Im Rahmen dieser Hilfe in Mauretanien führten die Teams 721 psychologische Gespräche mit Flüchtlingen.

  • Zu Jahresende baute Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in Mauretanien aus: Die Klinik in Barkéol, in der Region Assaba, wurde um den Bau einer Geburtshilfestation erweitert und erhielt Medikamentenspenden.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1994 Hilfe in Mauretanien an. 

Quelle: International Activity Report 2017

Meldungen aus Mauretanien

Seiten

Vervielfältigen