Unsere Hilfe in Mosambik

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 4.330 Cholerabehandlungen
  • 16.710 antiretrovirale Behandlungen
  • 890 Tuberkulosebehandlungen
  • 131.300 Familien mit Hilfsgütern versorgt

Die Hilfe in Mosambik im Einzelnen (Auszug):

Nach den Wirbelstürmen im März und April 2019 in den Provinzen Sofala und Delgado leisteten wir Nothilfe. Wir führten Wasser- und Sanitäraktivitäten aus und unterstützten die Behörden bei der Bekämpfung eines Cholera-Ausbruchs.

In der Hauptstadt Maputo stellten wir die fachmedizinische Versorgung und umfassende Hilfe für Patientinnen und Patienten im fortgeschrittenen HIV-Stadium zur Verfügung. Zudem verbesserten wir die Fallerkennung und schnelle Behandlung von Begleitinfektionen. Im Armenviertel Mafalala betreuten wir eine Klinik, in der sich Drogengebraucher gegen HIV, Tuberkulose und Hepatitis C behandeln ließen. In Beira unterstützten wir mobile Kliniken zur sexuellen und reproduktiven Versorgung für Risikogruppen. Im Krankenhaus in Beira boten wir erstmals 2019 eine HIV-Versorgung für Patientinnen und Patienten im fortgeschrittenen Stadium an.

In der Provinz Cabo Delgado war der Zugang zur Gesundheitsversorgung aufgrund von Gewalt stark eingeschränkt. Wir unterstützten eine Klinik in Macomia, wo Malaria, Mangelernährung und Atemwegsinfektionen behandelt wurden. 

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1984 Hilfe in Mosambik an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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