Unsere Hilfe in Myanmar

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 41.000 ambulante Sprechstunden
  • 15.100 Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten
  • 430 Neubehandlungen von Tuberkulose
  • 1.540 Behandlungen von Hepatitis C

Unsere Hilfe in Myanmar im Einzelnen:

Im Bundesstaat Rakhine führte der anhaltende Konflikt dazu, dass humanitäre Hilfe monatelang nicht zugelassen wurde. Unsere Teams  konnten die Vertriebenen erst ab Juni in Buthidaung und ab November in Maungdaw unterstützen. Sie betreuten mobile Kliniken, verteilten Hilfsgüter und bauten Unterkünfte sowie Sanitärsysteme. In Pauktaw unterstützten wir mit sieben mobilen Kliniken Tausende Rohingya und andere ethnische Minderheiten in einem Vertriebenenlager. In den nördlichen Bundesstaaten Kachin und Shan eröffneten wir zwei Projekte, um Migrantinnen und Vertriebene zu versorgen.

In enger Kooperation mit den Gesundheitsbehörden überwiesen wir unsere HIV-Patient*innen an die dezentralisierten nationalen Aidsprogramme und  beendeten die Arbeit in Rangun. In Dawei, einer Hafenstadt in Tanintharyi, boten unsere Teams weiterhin eine umfassende HIV-Versorgung an. Im Bundesstaat Kachin behandelten wir HIV-Patientinnen und Patienten mit einer Hepatitis-C-Koinfektion. Zudem leisteten wir basismedizinische Hilfe in Naga, einer verarmten Region mit geringer medizinischer Versorgung.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1992 Hilfe in Myanmar an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

Meldungen aus Myanmar

Myanmar

Vor zwei Jahren flohen 745.000 Angehörige der Minderheit der Rohingya, vertrieben durch extreme Gewalt, nach Bangladesh. In den dortigen Flüchtlingslagern sind sie komplett auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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