Flucht nach Europa: Wir fordern #SAFEPASSAGE!

Diese Rettungsweste gehörte einem von 15.000 Menschen, die Ärzte ohne Grenzen seit Mai aus dem Meer gerettet hat. Für einen Mann, eine Frau oder ein Kind war diese qualitativ nicht besonders hochwertige Weste die einzige Sicherheit beim Versuch, Europa auf dem Seeweg zu erreichen.

Auf diesen Schwimmwesten stehen oft handgeschriebene Gebete, die um eine sichere Überfahrt bitten, oder Telefonnummern von Verwandten und Freunden, die zu kontaktieren sind, falls der Träger nicht lebend ankommt. Die Menschen, die sich auf diese Reise begeben, sind sich der Risiken voll bewusst. Dass sie sich selbst und ihre Familien derart in Gefahr bringen, zeigt uns, wie  verzweifelt sie sind.

Entlang der Route behandeln unsere Teams die gesundheitlichen Folgen der Reise. Wir versuchen die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, die in GriechenlandItalien, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien und Serbien festsitzen. Aber mit unserer Arbeit können wir nur versuchen die Lücken zu füllen, die entstehen, weil Staaten entweder unwillig oder unfähig sind, ihre Verantwortung wahrzunehmen. 

Wir fordern daher von der EU, sichere und legale Fluchtwege zu schaffen. 

Machen Sie Rettungswesten wie diese überflüssig: Sorgen Sie bitte für humane und würdige Alternativen.

Lesen Sie hier unseren Offenen Brief an die EU-Staats- und Regierungschefs

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Wir fordern sichere und legale Fluchtwege! Teilen Sie jetzt unseren Aufruf. Diese Rettungsweste gehörte einem von 15.000...

Posted by Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF) on Montag, 14. September 2015

 

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