Unsere Hilfe in Myanmar

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1992

Beginn der Arbeit

1234

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & Myanmar

AT
MM
83.80
59.90

Lebenserwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
MM
79.40
56.90

Lebenserwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
MM
3.00
50.80

Säuglingssterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
MM
5.20
0.60

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org

Myanmar Laborarbeiten in Yangon
Alessandro Penso/MAPS
  Yangon, Myanmar, 22.02.2018: Unterstützung der Laborarbeiten in Yangon.

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 41.000 ambulante Sprechstunden
  • 15.100 Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten
  • 430 Neubehandlungen von Tuberkulose
  • 1.540 Behandlungen von Hepatitis C

Unsere Hilfe in Myanmar im Einzelnen:

Im Bundesstaat Rakhine führte der anhaltende Konflikt dazu, dass humanitäre Hilfe monatelang nicht zugelassen wurde. Unsere Teams  konnten die Vertriebenen erst ab Juni in Buthidaung und ab November in Maungdaw unterstützen. Sie betreuten mobile Kliniken, verteilten Hilfsgüter und bauten Unterkünfte sowie Sanitärsysteme. In Pauktaw unterstützten wir mit sieben mobilen Kliniken Tausende Rohingya und andere ethnische Minderheiten in einem Vertriebenenlager. In den nördlichen Bundesstaaten Kachin und Shan eröffneten wir zwei Projekte, um Migrantinnen und Vertriebene zu versorgen.

In enger Kooperation mit den Gesundheitsbehörden überwiesen wir unsere HIV-Patient*innen an die dezentralisierten nationalen Aidsprogramme und  beendeten die Arbeit in Rangun. In Dawei, einer Hafenstadt in Tanintharyi, boten unsere Teams weiterhin eine umfassende HIV-Versorgung an. Im Bundesstaat Kachin behandelten wir HIV-Patientinnen und Patienten mit einer Hepatitis-C-Koinfektion. Zudem leisteten wir basismedizinische Hilfe in Naga, einer verarmten Region mit geringer medizinischer Versorgung.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1992 Hilfe in Myanmar an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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