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1979

Beginn der Arbeit

14,8

Mio. EUR

Ausgaben (Vorjahr)

115

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & Somalia

AT
SO
83.80
59.13

Lebens­erwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SO
79.40
55.73

Lebens­erwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SO
3.00
74.00

Säuglings­sterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
SO
5.20
0.02

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner­:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org

Unsere Hilfe in Somalia und Somaliland 2020

  • 121.483 ambulante Konsultationen
  •  
  • 7192 Kinder in ambulanten Ernährungsprogrammen 
  •  
  • 7393 Entbindungen
  •  
  • 39 Neubehandlungen für resistente Tuberkulose

Große Risiken für Frauen und Kinder

Die humanitäre Lage in Somalia und Somaliland verschlechterte sich erneut durch die Covid-19-Pandemie: Die Mangelernährungsraten bei Kindern waren erschreckend hoch, die Sterblichkeitsraten von Frauen und Kindern während oder bei der Geburt gehörten zu den höchsten weltweit. Durch gewaltsame Konflikte und Naturkatastrophen lebten zudem 2,6 Millionen Menschen als Vertriebene im Land. Trotz der Pandemie gelang es uns, die meisten Projekte aufrechtzuerhalten, wie Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Notaufnahmen, Ernährungsaktivitäten oder die Diagnose und Behandlung von Tuberkulose.

Bekämpfung von Tuberkulose

In Somaliland, wo Tuberkulose besonders grassiert, unterstützten wir die Diagnose und Behandlung von Patient:innen mit resistenten Tuberkuloseformen in einem Krankenhaus in Hargeisa und in drei regionalen Kliniken. Außerdem versorgten wir die Menschen nach Überflutungen, einem Wirbelsturm oder nach einem Cholera-Ausbruch.

2019

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 111.700 ambulante Sprechstunden
  • 3.000 Aufnahmen von Kindern in ambulante Ernährungsprogramme
  • 2.600 Entbindungen
  • 57 Neubehandlungen von Tuberkulose 

Unsere Hilfe in Somalia im Einzelnen:

Die Sterblichkeitsrate während der Schwangerschaft und Geburt gehört in Somalia zu den höchsten weltweit. Mit unseren medizinischen Programmen konzentrierten wir uns 2019 in Somalia und Somaliland auf Geburtshilfe, Pädiatrie, Notaufnahmen, Ernährungshilfe sowie die Diagnose und Behandlung von Tuberkulose (TB). Zudem betreuten wir mobile Kliniken, um Vertriebene zu versorgen.

In Baidoa unterstützten wir die Geburtshilfe und die pädiatrische Station im Krankenhaus. In Galkayo-Nord unterstützten wir das Mudug-Regionalkrankenhaus und betreuten mobile Kliniken für Vertriebene. Ende 2019 nahmen wir die Arbeit im Krankenhaus in Galkayo-Süd auf.

Außerdem halfen wir bei Geburten und komplizierten Schwangerschaften im Krankenhaus Las Anod, einer Stadt in Somaliland. Im Krankenhaus in Hargeisa eröffneten wir ein Tuberkuloseprojekt zur Behandlung von resistenten Tuberkuloseformen und kooperierten mit TB-Zentren in Burao, Berbera und Borama.

Wir versorgten mangelernährte Kinder in Galkayo und Las Anod und halfen nach Überschwemmungen im Bundesstaat Hirshabelle.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1979 Hilfe in Somalia an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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