Ärzte ohne Grenzen nach Sturzflut im Einsatz

Nach starken Regenfällen und Winden in der vergangenen Woche kam es zu Erdrutschen und Sturzfluten auf den Salomonen, einem unabhängigen Inselstaat im Südpazifik. Zwei Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen aus dem benachbarten Papua-Neuguinea evaluierten den medizinischen Bedarf, sie erreichten am Dienstag, den 8. April, Honiara, die Hauptstadt der Salomonen.

10.000 Menschen in der Hauptstadt Honiara sind Schätzungen zufolge obdachlos geworden, sie sind in 25 Notunterkünften über die Stadt verteilt untergebracht. Insgesamt sind 50.000 Menschen in dem Land von der Katastrophe betroffen.

Ärzte ohne Grenzen hat nach Gesprächen mit dem salomonischen Gesundheitsministerium entschieden, ein Einsatzteam nach Honiara zu schicken – darunter ein Arzt, ein Psychologe und lokal rekrutiertes Pflegepersonal. Sie sollen medizinische und psychologische Hilfe leisten und der betroffenen Bevölkerung mit mobilen Kliniken in mehreren Notunterkünften in Honiara zur Seite stehen.

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