China

China: Erkundungen nach dem Erdbeben

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,9, das die Provinz Qinghai im Westen Chinas am 14. April erschütterte, wurden offiziellen Schätzungen zufolge rund 11.500 Menschen verletzt und 760 getötet.

Ein Erkundungsteam von Ärzte ohne Grenzen kam heute Freitag in der Provinzhauptstadt Xiling an und konnte mit den dortigen Behörden in Kontakt treten sowie mit dem lokalen Roten Kreuz und Internationalen Nichtregierungsorganisationen, die in der von dem Erdbeben betroffenen Region arbeiten.

Das Team wird am Freitagabend in einem Konvoi mit dem lokalen Roten Kreuz in den Bezirk Yushu fahren, der 850 Kilometer von der Provinzhauptstadt Xiling entfernt liegt. Nach wie vor ist es sehr schwierig, die im Hochland liegende Erdbebenregion in Yushu zu erreichen. Auf dem Straßenweg dauert die Anreise in die am stärksten betroffenen Gebiete von Xiling aus mindestens 20 Stunden.Währenddessen bereitet sich ein weiteres Team von Ärzte ohne Grenzen auf einen möglichen Einsatz vor.

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