Südsudan

Dramatische Szenen im Südsudan: Selbst die Schwächsten werden attackiert

Im Südsudan gehen die innergemeinschaftlichen Kämpfe weiter. Der gewaltsame Konflikt trifft die Zivilbevölkerung hart - und macht auch nicht vor den Schwächsten in der Gesellschaft Halt. Unsere Teams beobachten eine massive Zunahme an Verwundeten.

Es spielen sich dramatische Szenen ab, wie unsere Krankenschwester Regina Marko berichtet: "Sie attackieren Mütter und Kinder."

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Diegenigen, die sich wochenlang im Großraum Pibor vor den Kämpfen versteckt haben und nun in die Stadt Pibor zurückkehren, finden ein Bild der Zerstörung vor: "Ihr Besitz ist geplündert. Sie haben praktisch nichts mehr", berichtet unser Feldkoordinator Håvard Høe.

Durch die gewaltsamen Zusammenstöße ist auch der Zugang zu medizinischer Versorgung stark eingeschränkt. Wir haben daher einen Notfall-Einsatz gestartet: Unsere Teams stellen der Bevölkerung medizinische Hilfe, Impfungen und eine grundlegende Basisversorgung bereit. Angesichts der zusätzlichen Bedrohung durch COVID-19 machen wir uns sehr große Sorgen um die Zukunft unserer Patientinnen und Patienten: "Wir haben Angst, dass die Bedürfnisse, die wir hier und jetzt sehen, in den Augen der Welt zweitrangig werden", erklärt Håvard Høe.

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