Unsere Hilfe in Kolumbien

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Die medizinische Hilfe in Kolumbien konzentrierte sich im Jahr 2016 auf Überlebende städtischer und sexueller Gewalt sowie auf Nothilfeaktivitäten. Morde, gewaltsame Vertreibungen, Erpressung und Gefangenschaft waren dort an der Tagesordnung.

Die Hilfe in Kolumbien im Einzelnen (Auszug):

  • Im Rahmen der Hilfe in Kolumbien bot Ärzte ohne Grenzen in den städtischen Gebieten Tumaco und Buenaventura psychologische Hilfe für 3.953 Menschen an, die Gewalt durch kriminelle und bewaffnete Gruppen erlitten hatten. Zudem erhielten 722 Überlebende sexueller Gewalt umfassende medizinische Hilfe. In Buenaventura hielten die Teams 1.710 telefonische Sprechstunden ab.
  • In Tumaco unterstützte Ärzte ohne Grenzen 461 Überlebende sexueller Gewalt und führte für diese Zielgruppe zudem Aktivitäten für den freiwilligen Schwangerschaftsabbruch ein.
  • Die Hilfe in Kolumbien umfasste auch Nothilfeaktivitäten: Die Teams reagierten bei medizinischen und humanitären Notfällen in den Gebieten, die am meisten von bewaffneten Konflikten betroffen waren. Die Teams hielten 2.012 ambulante Konsultationen und 2.677 psychologische Sprechstunden, vor allem in den Provinzen Antioquia, Chocó, Córdoba und Norte de Santander.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1985 Hilfe in Kolumbien an.

Quelle: International Activity Report 2016

Meldungen aus Kolumbien

Kolumbien

Eine durch starke Regenfälle ausgelöste Schlamm- und Gerölllawine zog eine Spur der Verwüstung durch mehrere Viertel der Kleinstadt Mocoa. Unser Notfallteam war nach wenigen Stunden vor Ort.

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