Unsere Hilfe in Madagaskar

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen beendete 2016 die Hilfe in Madagaskar, die im Jahr zuvor aufgrund einer Mangelernährungskrise gestartet wurde. Besonders Kinder profitierten von der Hilfe vor Ort.

Die Hilfe in Madagaskar im Einzelnen (Auszug):

  • Im Rahmen der Ernährungs-Hilfe in Madagaskar arbeitete Ärzte ohne Grenzen im Bezirk Ambovombe in der Region Androy. Ausbleibender Regen und eine schlechte Ernte im Jahr 2015 hatten zu starker Mangelernährung geführt. Bis März 2016 hatten die Teams 273 mangelernährte Kinder stationär in das Ernährungszentrum aufgenommen und 1.165 mangelernährte Kinder ambulant behandelt. Sie fuhren mit Wohnwagen in verschiedene ländliche Regionen, um den Ernährungsstatus der verstreut lebenden Bevölkerung zu überprüfen. Im Januar und Februar untersuchten sie rund 10.368 Kinder auf Mangelernährung und hielten mehr als 8.000 medizinische Konsultationen ab. Zudem impften sie in den ersten beiden Monaten 1.559 Kinder gegen Masern und andere tödliche Krankheiten, wie Lungenentzündung, Diphtherie und Tetanus.
     

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1987 Hilfe in Madagaskar an.

Quelle: International Activity Report 2016

Meldungen aus Madagaskar

Madagaskar

Ärzte ohne Grenzen hat am 18. Oktober einen Einsatz zur Bekämpfung von Lungenpest in der Stadt Tamatave an der Ostküste von Madagaskar gestartet. Bei schneller Therapie ist Lungenpest heilbar.

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