IRAK

Demonstrationen in Bagdad: Ärzte ohne Grenzen steht bereit

Die medizinische Nothilfeorganisation unterstützt lokale Gesundheitseinrichtungen in der irakischen Hauptstadt.

Seit 25. Oktober finden in der irakischen Hauptstadt Bagdad neuerlich Demonstrationen statt. Die Teams von Médecins sans frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF) stehen in ständigem Kontakt mit mehreren Gesundheitseinrichtungen der Stadt, um diese bei Bedarf zu unterstützen und medizinische Soforthilfe zu leisten.

Ärzte ohne Grenzen erhöht Kapazität

In einem Krankenhaus nahe dem Tahrir-Platz, das auf neurologische Eingriffe spezialisiert ist, wurde in Kooperation zwischen Ärzte ohne Grenzen und dem medizinischen Personal der Einrichtung ein Notfalldienst eingerichtet. So kann der Schweregrad der Verletzungen besser diagnostiziert werden. Patientinnen und Patienten werden behandelt oder an andere Spitäler der Stadt überwiesen. Auch die  Kapazität des von Ärzte ohne Grenzen betriebenen Bagdad Medical Rehabilitation Center (BMRC) wurde erhöht. Hier werden Patientinnen und Patienten aufgenommen, die nach einer Operation von anderen Krankenhäusern in Bagdad überwiesen wurden.
 
Ärzte ohne Grenzen verfolgt die Situation in Bagdad und anderen irakischen Städten aufmerksam, um einen möglichen dringenden Bedarf an zusätzlicher Hilfe zu ermitteln.

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