Die Klimakrise ist eine Gesundheitskrise

18.03.2021
Floods in Pibor
MSF/Tetiana Gaviuk
A boy walks on flooded airstrip in Pibor Town, the Greater Pibor Administrative Area, South Sudan. This year’s floods are happening against the backdrop of multiple emergencies including COVID-19, increased violence and fighting, a growing economic crisis, and high levels of food insecurity. The needs for medical care are increasing with a sharp rise in malaria cases and fears of outbreaks of other diseases

Unsere Umwelt verändert sich rasant, daran besteht kein Zweifel. Die Wissenschaft warnt nachdrücklich vor den Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschheit, insbesondere auf die Gesundheit.

Wasserknappheit gefährdet den Anbau und die Produktion von Nahrungsmitteln.

Naturkatastrophen wie Wirbelstürme und Überschwemmungen verursachen zahlreiche Tote und Verletzte, aber auch Krankheiten wie Cholera.

Steigende Temperaturen und veränderte Niederschläge begünstigen das Entstehen von durch Moskitos übertragenen Krankheiten: Die Moskitos vermehren sich schneller und überleben an Orten, wo es sie vorher nicht gab. 

Knappe Ressourcen führen zu Konflikten. Konflikte wiederum sind ein Grund für die Menschen, ihre Heimat zu verlassen. 

 

Was hat das mit Ärzte ohne Grenzen zu tun?

Unsere Einsatzgebiete sind häufig Hotspots des Klimawandels. Die gesundheitlichen Notsituationen, die wir dort antreffen, werden mit zunehmendem Klimawandel umfangreicher und intensiver. Unsere Teams leisten an Orten Hilfe, die von Krieg, Naturkatastrophen, Epidemien und Bevölkerungsvertreibungen betroffen sind, und für uns ist klar, dass Umweltveränderungen verheerende Auswirkungen haben werden. Es ist leider unbestritten: Diese Krise wird die Schwächsten der Gesellschaft am stärksten treffen. Deshalb passen wir unsere Arbeitsweise ständig an neue Entwicklungen an und tun alles für die Gesundheit der Menschen, denen wir helfen.

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