Sierra Leone

Fotoreportage: Hilfe für Ebola-Überlebende in Sierra Leone

Am 7. November wurde die Ebola-Epidemie in Sierra Leone von der Weltgesundheitsorganisation WHO als beendet erklärt.

Doch im benachbarten Guinea stecken sich weiterhin Menschen mit dem Virus an, das in Westafrika bisher mehr als 11.000 Todesopfer forderte – daher ist weiterhin Vorsicht geboten. Es muss außerdem ein gut funktionierendes System zur Beobachtung der Situation in der Region eingerichtet und am Wiederaufbau der geschwächten Gesundheitssysteme gearbeitet werden.

Einen besonderen Fokus unserer medizinischen Hilfe vor Ort richten wir außerdem auf die Versorgung Überlebender. Denn viele von ihnen leiden unter körperlichen, seelischen und sozialen Problemen. Erfahren Sie mehr dazu in diesem Foto-Album über die Hilfe durch unsere mobile Klinik für Ebola-Überlebende in Sierra Leone!

Seit Beginn des Ausbruchs hat Ärzte ohne Grenzen mehr als 10.200 Menschen in Ebola-Behandlungszentren aufgenommen, von denen rund 5.200 an Ebola erkrankt waren. 2.475 Patienten und Patientinnen konnten gesund entlassen werden. In den drei am stärksten von Ebola betroffenen Ländern sind derzeit über 1.100 unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz (Stand: 1. November 2015).

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