Unsere Hilfe in Malawi

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 13.600 Behandlungen mit antiretroviralen Medikamenten
  • 1.520 Neubehandlungen von Tuberkulose

Unsere Hilfe in Malawi im Einzelnen:

In Njsanje, im Süden des Landes, kamen viele HIV-Infizierte erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit in unsere Klinik. Unsere Strategie fokussierte daher 2019 auf frühe Fallerkennung, Behandlung auf Gemeindeebene, verbesserte Krankenhausversorgung, Nachsorge und ein starkes Überweisungssystem. Damit konnten wir die Todesfälle im Krankenhaus um die Hälfte verringern. In den Bezirken Nsanje, Mwanza, Dedza und Neno ermöglichten wir Sexarbeiterinnen, sich gegen HIV und Tuberkulose behandeln zu lassen sowie eine sexuelle und reproduktive Versorgung zu nutzen. Dabei konzentrierten wir uns vor allem auf Mädchen unter 18 Jahren.

In Chiradzulu betreuten wir Teenager-Clubs, in denen HIV-positive Jugendliche umfassende Hilfe erhielten. In elf Kliniken behandelten wir zudem Patientinnen und Patienten, deren Therapie fehlschlug oder die Aids entwickelt hatten. Im Krankenhaus in Blantyre weiteten wir unsere Aktivitäten zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs aus.

Nach Überflutungen im Bezirk Nsanje leisteten wir medizinische und logistische Hilfe.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1986 Hilfe in Malawi an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

Meldungen aus Malawi

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Unmittelbar nachdem der Zyklon Idai Afrika traf, mobilisierte Ärzte ohne Grenzen GIS-Experten und tausende Freiwillige, qualitativ hochwertige Karten der betroffenen Gebiete zu machen, um die Notfallteams vor Ort bestmöglich zu unterstützen.

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Einen Monat nach dem Zyklon Idai brauchen allein in Mosambik mehr als 160.000 Menschen, die in Lagern untergebracht sind, Hilfe. Im Fokus der Teams von Ärzte ohne Grenzen steht der Cholera-Ausbruch infolge des Zyklons.

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