Unsere Hilfe in Papua-Neuguinea

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 15.900 ambulante Sprechstunden
  • 1.350 Neubehandlungen von Tuberkulos

Die Hilfe in Papua-Neuguinea im Einzelnen:

Wir arbeiteten 2019 eng mit dem nationalen Tuberkuloseprogramm zusammen, um die Diagnose und Behandlung im Gerehu-Krankenhaus in der Hauptstadt Port Moresby sowie in der Stadt Kenema, Provinz Gulf, zu verbessern. Im gleichen Jahr führten wir die von der Weltgesundheitsorganisation für multiresistente Tuberkulose empfohlene Behandlung ein: Alle Patientinnen und Patienten erhielten eine sechsmonatige orale Behandlung mit dem relativ neuen Arzneistoff Bedaquilin, der weniger Nebenwirkungen hat. In Port Moresby bauten wir aufgrund der hohen Patient*innenzahlen eine Tuberkuloseklinik auf dem Gelände des Gerehu-Krankenhauses.

In den entlegenen Gebieten der Provinz Gulf erhöhten wir unsere mobilen Aktivitäten. Das dezentralisierte Versorgungsmodell erlaubte es, dass die Patientinnen und Patienten nicht mehr so oft Kliniken aufsuchen mussten. Wir verbesserten zudem die Versorgung durch die Integration von HIV-Tests und legten einen besonderen Fokus auf die Beratung der Patient*innen, ihre Behandlung und die Nebenwirkungen. Dies half, die Anzahl der gescheiterten Therapien zu verringern.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1992 Hilfe in Papua-Neuguinea an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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