Die aktuelle Situation in Äthiopien

Wir beobachten im Nordosten Äthiopiens alarmierende Anzeichen einer Ernährungskrise. Hunderttausende Menschen sind in der Region Afar vor den jüngsten Konflikten geflohen. Dürren, Hunger und fehlendes Wasser bedrohen das Leben der Menschen. Seit April 2022 haben wir unsere Unterstützung für die dortige Dupti-Klinik ausgeweitet: Das einzige Krankenhaus in einem Gebiet mit 1,1 Millionen Menschen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr mussten bis Juni 2022 bereits drei bis vier Mal so viele schwer mangelernährte Kinder behandelt werden. Die Zahl der Patient:innen, die aufgrund von Mangelernährung sterben, ist erschütternd hoch: Die Sterblichkeitsrate liegt in manchen Wochen bei mehr als 20 Prozent. Wenn die Kinder aufgenommen werden, ist ihr Zustand bereits so kritisch, dass mehr als zwei Drittel von ihnen innerhalb von 48 Stunden nach ihrer Ankunft im Krankenhaus starben.

In Wardher, einer Stadt in der Somali-Region, fehlt es den Menschen ebenfalls an Lebensmitteln und Wasser in Folge von Dürre, obwohl der Regen endlich eingesetzt hat. Gemeinden in der gesamten Region warnen vor einer katastrophalen Dürre: Das Vieh droht zu verenden und lebenswichtige Ernten zu vernichten. Auch in anderen Teilen des Landes wie in Tigray, Gambela oder der Somali-Region sind Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Menschen sind mangelernährt, erkranken an Malaria oder werden von Giftschlangen gebissen. Allerdings mussten wir auf Anordnung der äthiopischen Behörden alle Hilfsprojekte in den Regionen Amhara, Gambela und Somali sowie im Westen und Nordwesten von Tigray aussetzen. Patient:innen mussten kurzfristig aus Kliniken entlassen werden. Das bedeutet, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten nun noch weniger Zugang zu medizinischer Versorgung haben als ohnehin bereits. Im Westen und Nordwesten von Tigray ist die Lage für die Menschen äußerst prekär und unberechenbar. Besorgt sind wir auch um die vielen südsudanesischen Geflüchteten in der Region Gambela.

Unterbrechung unserer Aktivitäten

Nach der Ermordung unserer drei Mitarbeiter:innen María Hernández Matas, Yohannes Halefom Reda und Tedros Gebremariam Gebremichael im Juni 2021 stellten wir unsere Aktivitäten in Teilen der Regionen Tigray und Benishangul-Gumuz ein. Im Juli mussten wir auf Anordnung der äthiopischen Regierung unsere Projekte in den Regionen Amhara, Gambella und Somali unterbrechen. Im November mussten wir aus Sicherheitsgründen weitere Aktivitäten im Land aussetzen. Wir konnten aber einige medizinische Angebote in Afar und unser Wasser- und Sanitärprogramm in der Region Nationalities und People’s (SNNP), außerdem konnten wir in Amhara, Gambella und in der Region Somali medizinische Vorräte spenden.

Wie wir in Äthiopien helfen

  • Wir bieten Geflüchteten und Vertriebenen medizinische und psychologische Hilfe und leisten Geburtshilfe.
  • Wir betreiben mobile Kliniken in Kleinstädten und Dörfern, in denen das Gesundheitssystem nicht funktioniert, sowie an Orten, an denen sich viele Vertriebene aufhalten.
  • Wir behandeln Cholera, Masern und Malaria sowie vernachlässigte Gesundheitsprobleme wie die Folgen von Schlangenbissen und die Infektionskrankheit Kala-Azar.
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1984

Beginn der Arbeit

35,4

Mio. EUR

Ausgaben (Vorjahr)

1403

Einsatz­kräfte

Länder-Vergleich

Ländervergleich Österreich & Äthiopien

AT
ET
83.80
68.50

Lebens­erwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
ET
79.40
64.70

Lebens­erwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
ET
3.00
35.00

Säuglings­sterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
ET
5.20
0.10

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner­:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org

Warum wir in Äthiopien helfen

In Äthiopien leben rund 800.000 Geflüchtete aus benachbarten Ländern. Dazu kommen fast zwei Millionen Menschen, die innerhalb des Landes vertrieben wurden, wie zuletzt in Tigray. Es fehlt ihnen oft an Grundlegendem: Nahrungsmitteln, sicheren Unterkünften, sauberem Wasser und medizinischer Versorgung.

Bereits vor Ausbruch der Kämpfe in Tigray waren in Äthiopien eine Million Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Wiederkehrende Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Dürre, wie in der Somali-Region, führen zu Ernteausfällen. Kampfhandlungen machen vielerorts das Einbringen der Ernte unmöglich und zuletzt zerstörte eine Heuschreckenplage die Ernte in einigen Regionen Äthiopiens. Besonders schwierig ist die Situation für die Menschen in ländlichen Gebieten.

Neben Mangelernährung, Flucht und Vertreibung ist in einigen Regionen das Risiko besonders hoch, an einer vernachlässigten Krankheit wie Kala-Azar zu erkranken oder von einer Schlange gebissen zu werden. Wir sind in verschiedenen Regionen des Landes im Einsatz, um den Menschen in dieser Situation zu helfen. Dazu zählen Tigray, Gambella, die Somali-Region und Amhara.

MSF Mobile Clinics and Tea Teams in Somali Region
Susanne Doettling/MSF
Unser Mitarbeiter Hussein Abdirahman behandelt eine Patientin in unserer mobilen Klinik im Dorf Hogdugaag.

Unsere Hilfe in Äthiopien 2021

  • 470.000 ambulante Sprechstunden
  •  
  • 10.700 Krankenhausaufnahmen
  •  
  • 7.420 psychologische Einzelgespräche
  •  
  • 5.170 Entbindungen
  •  
  • 640 Kinder in stationären Ernährungsprogrammen

Gambella: Hilfe für Geflüchtete aus dem Südsudan

In der Hoffnung auf einen sicheren Ort zum Leben und ausreichend Nahrung verlassen viele Südsudanes:innen ihre Heimat in Richtung Äthiopien. Allein in der Region Gambella leben mehr als 337.000 südsudanesische Geflüchtete. Bereits seit mehreren Jahren versorgen wir diese Menschen in den Camps in Kule und Tierkidi. Seit Februar 2021 leisten wir außerdem in Pagak medizinische Hilfe.

Mehr als 10.000 Asylwerber:innen sind aus dem Südsudan nach Pagak geflohen: Sie leben in heruntergekommenen Gebäuden, sie schlafen im Freien ohne jeglichen Schutz. Die hygienischen Bedingungen sind schlecht. Da die wenigen verfügbaren Latrinen oft überfüllt sind, verrichten viele Menschen ihre Notdurft im Freien. Allein im Februar und März 2021 behandelten unsere Teams 1.233 Kinder mit akutem wässrigem Durchfall. Hinzu kommen Malaria und Atemwegsinfekte. Da die Menschen so eng zusammenleben, ohne Masken und angemessene Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle, können sich Covid-19 und andere übertragbare Krankheiten schnell verbreiten.

Gambella Ethiopia: South Sudanese refugees
Susanne Doettling/MSF
Kuichang Reau kam mit ihren mangelernährten Zwillingen in unsere Klinik.

Tigray: Vertrieben und allein gelassen

Es gibt keine Lebensmittel im Dorf. Unsere Felder sind geplündert worden. Einige unserer Frauen wurden vergewaltigt. Wir sind seit zwei Monaten im Wald und haben noch immer Angst.

ein Bauer aus der Umgebung von Shire

Wegen der anhaltend instabilen Sicherheitslage in der Region Tigray bleiben die Menschen mit ihren wenigen Habseligkeiten, die sie auf der Flucht mitnehmen konnten, in Notunterkünften. Oder verstecken sich auf Baustellen, in der Natur oder in den Räumlichkeiten alter Schulen oder auf dem Campus der Universität in Shire. Teilweise sind die Hygieneverhältnisse schlecht und sie müssen auf dem Boden schlafen.

Das einst relativ gut funktionierende Gesundheitssystem in Tigray wurde weitgehend zerstört. Nach Ausbruch der Kämpfe begannen wir daher damit fünf Krankenhäuser und zahlreiche Gesundheitsstationen mit Material auszustatten. An 25 Orten haben wir seit Beginn der Kämpfe mit mobilen Teams mehr als 10.000 Patient:innen behandelt. Zudem haben unsere Teams Hilfsgüter verteilt, die Wasserversorgung verbessert, Sanitäranlagen aufgebaut und psychologische Hilfe geleistet.

In den Kliniken haben wir beobachtet, dass viele unserer Patient:innen infolge von Atemwegserkrankungen sterben. Mangels Tests können wir jedoch nicht überprüfen, ob sie infolge einer Infektion mit dem Coronavirus sterben. Viele Menschen sind durch die Flucht, die erlebte Gewalt und den Verlust von Familienmitgliedern und die schlechten Lebensbedingungen traumatisiert. So bieten wir beispielsweise Beratungs- und Aufklärungsgespräche für Vertriebene an, die sexualisierte Gewalt erfahren haben.

Die Situation in Tigray ist auch für humanitäre Helfer:innen gefährlich: Ende Juni 2021 wurden drei Mitarbeiter:innen von Ärzte ohne Grenzen in Tigray ermordet. Wir trauern um unsere Kolleg:innen und mussten unsere Hilfe in der betroffenen Region aus Sicherheitsgründen einschränken. Wir verurteilen diesen Angriff auf das Schärfste und werden nicht nachlassen, um herauszufinden, was geschehen ist.

ETHIOPIA_Tigray_ShireIDP_IMG_4251
Claudia Blume/MSF
Einer unserer Mitarbeiter spricht mit einer Frau und ihrem Kind in einem der Vertriebencamps in Shire, Tigray.

Somali-Region: Mobile Kliniken für Nomad:innen

Mit mobilen Kliniken können wir Menschen in entlegenen Gebieten medizinisch versorgen, so wie in der Somali-Region im Osten Äthiopiens. Denn auf der Suche nach fruchtbarem Boden und Weideland ziehen die Menschen in der Region umher. An etwa 15 Orten sind wir mit unseren mobilen Kliniken regelmäßig vor Ort. Zusätzlich haben wir ein Netzwerk aus “Tee-Teams” aufgebaut. Sie übernehmen die Aufgabe eines dynamischen, gemeindebasierten Kontroll- und Reaktionssystems. Ihren Namen haben die Tee-Teams vom süßen, schwarzen Tee, der traditionell mit Kamelmilch bei somalischen Treffen serviert wird.

Die “Tee-Teams” sind im engen Austausch mit den Gemeinschaften und unseren Teams. Dank ihrer Arbeit erfahren wir frühzeitig davon, wenn Krankheiten ausbrechen oder plötzlich vermehrt Kinder sterben, ohne dass die Ursachen für ihren Tod bekannt sind. Epidemien können so früh erkannt werden und unsere Teams medizinisch helfen. Ein erstes Anzeichen für einen Cholera-Ausbruch sind eine plötzlich erhöhte Zahl von Durchfallerkrankten, die oft – gerade bei Kindern – zum Tode führt, weil der starke Durchfall zu Dehydrierung führt. Die Aufgabe der “Tee-Teams” ist es, uns auf solche Fälle aufmerksam zu machen.

MSF Mobile Clinics and Tea Teams Somali Region
Susanne Doettling/MSF
Der 75-jährige Hassan ist einer der Gemeindevorsteher im Dorf Ton-Habalan. Er berichtet unserer Mitarbeiterin, dass es den Menschen in seiner Gemeinschaft an Wasser und Nahrung fehlt.

Behandlung von Kala Azar und Schlangenbissen

Die vernachlässigte Tropenkrankheit Kala-Azar ist im nördlichen Teil Äthiopiens endemisch und für die Betroffenen oft tödlich. In unserem Projekt in Abdurafi widmen wir uns der Krankheit. Mit einer klinischen Studie wollen wir gemeinsam mit den äthiopischen Gesundheitsbehörden und nationalen und internationalen Universitäten bessere Behandlungsmethoden finden. Wegen der Krise in Tigray mussten wir die Studie jedoch vorübergehend aussetzen.

Kala Azar MSF Project - Abdurafi, Ethiopia
Susanne Doettling/MSF
Dr. Ernest Nshimiyimana und Leya Haileyesus untersuchen Kala-Azar-Patient:innen in unserem Gesundheitszentrum in Abdurafi.

Eine weitere Gefahr für die Menschen in Äthiopien sind Schlangenbisse. Allein 2020 behandelten wir in Abdurafi durchschnittlich 60 Patient:innen pro Monat, die von Schlangen gebissen wurden. Mit Antiseren können wir Betroffenen helfen, entscheidend ist eine schnelle Behandlung. Doch oft sind die Wege bis zur nächsten medizinischen Einrichtung weit, sodass die Menschen stundenlang unterwegs sind, bevor sie Hilfe bekommen.

Wir sehen die Auswirkungen auf die Betroffenen, ihre Familien und ihre Gemeinden: Wer überlebt, trägt oft schwere körperliche Folgen davon und wird ausgegrenzt. Hilfe gibt es für die Betroffenen viel zu wenig. Gegengifte sind oft teuer oder schlicht nicht verfügbar. Denn für viele Pharmaunternehmen ist die Herstellung der Seren kein lukratives Geschäft. Nicht alle Betroffenen benötigen ein Gegengift: Manche Patient:innen behandeln wir mit Schmerzmitteln, Bluttransfusionen oder dem Hochlagern von betroffenen Gliedmaßen und versorgen Wunden und Folgeerkrankungen.

Weltweit werden jährlich rund 2,7 Millionen Menschen von Giftschlangen gebissen. 100.000 sterben daran und weitere 400.000 tragen bleibende Gewebeschäden und Behinderungen davon.

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