Jemen

Jemen: Besuch bei vertriebenen Familien in Khamer

Im Jemen ist die humanitäre Lage aufgrund des anhaltenden Konflikts weiter katastrophal. Nach schweren Luftangriffen im März 2015 flohen bisher mehr als 2.500 Familien aus Sa'ada in die Stadt Khamer. Unsere internationale Präsidentin Dr. Joanne Liu hat die Menschen und unsere Teams vor Ort besucht.

Ärzte ohne Grenzen betreibt in Khamer das Al-Salam Krankenhaus. Die Stadt liegt im jemenitischen Gouvernement Amran im Norden der Hauptstadt Sana’a. Es ist eines von nur zwei Spitälern im gesamten Gebiet und versorgt im Regelfall Patienten und Patientinnen aus entlegenen Gebieten und Tälern im Norden von Amran. Aufgrund der anhaltenden Gewalt kommen laufend neue Vertriebene nach Khamer – vor allem diejenigen, die vor den Luftangriffen in Sa‘ada fliehen. Manche Häuser beherbergen eine große Anzahl an vertriebenen Familien, andere suchen in Schulen Zuflucht. 

Unsere Teams führen mobile Kliniken für Vertriebene durch, stellen sauberes Trinkwasser bereit und verteilen Hilfsgüter wie Hygiene-Kits und Kochutensilien. Auch sind wir im Bereich Gesundheitsaufklärung aktiv.

Die Krankenschwester Vera Schmitz aus Wien versorgt derzeit in einem Krankenhaus in Sa'ada Schwerverletzte  lesen Sie in ihrem Einsatzblog von ihrer Arbeit und dem Alltag vor Ort: "Wo der Krieg wütet - mein dritter Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen"

Das könnte Sie auch interessieren

Teilen

Vervielfältigen