Unsere Hilfe in Burkina Faso

Unsere Aktivitäten im Überblick:

95.800 ambulante Sprechstunden
70.700 Malariabehandlungen
11.500 Masernimpfungen nach einem Masernausbruch

In den Provinzen im äußersten Norden weitete Ärzte ohne Grenzen 2019 die Hilfe in Burkina Faso weiter aus, da es in der Region zu gewalttätigen Ausschreitungen kam. Auch im Zentrum des Landes wurde Ärzte ohne Grenzen aktiv.

Unsere Hilfe in Burkina Faso:

Im Januar 2019 kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen in Yirgou, im Norden des Landes. Tausende Menschen mussten fliehen. Da unsere Teams bereits im Norden in Gorom-Gorom und Djibo tätig waren, weiteten sie ihre Aktivitäten schnell auf das Zentrum des Landes aus: In Barsalogho und Foubé stellten sie medizinische Hilfe für die lokale Bevölkerung und Vertriebenen zur Verfügung.
Trotz großer Unsicherheit schafften es die Teams, medizinische Hilfe und Trinkwasser in Titao und Ouindigui, im Norden des Landes, bereitzustellen. Dies gelang ihnen auch in Fada-Ngourma, Matiakoali und Gayéri, im Osten von Burkina Faso.
Zum Jahresende entsandten wir Teams in die vier am stärksten vom Konflikt betroffenen Regionen, um basismedizinische Hilfe zu leisten und Hilfsgüter zu verteilen. Wir reparierten Wasserpumpen, bohrten Brunnenlöcher und brachten Trinkwasser per Lkw zu den Menschen. In der Hauptstadt Ouagadougou betreuten wir ein Dengue-Fieber-Projekt.

Ärzte ohne Grenzen leistete erstmals 1995 Hilfe in Burkina Faso.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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