Unsere Hilfe in der Elfenbeinküste

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Die politischen und militärischen Krisen in den Jahren 2002 bis 2010 haben sich sehr nachteilig auf die Gesundheitsversorgung im Land ausgewirkt: Ein Arzt und fünf Hebammen sind für 10.000 Einwohner zuständig. Ärzte ohne Grenzen setzte im Jahr 2016 die Hilfe in der Elfenbeinküste fort, um in der Region Hambol die Gesundheit von Müttern und Kindern zu fördern.

Die Hilfe in der Elfenbeinküste im Einzelnen (Auszug):

  • Da die Müttersterblichkeitsrate sehr hoch ist, legen die Gesundheitsbehörden hier einen wichtigen Schwerpunkt: Alle Schwangeren sollten kostenlos medizinisch versorgt werden. Doch Budgetengpässe und fehlender Medikamentennachschub behindern unter anderen den Zugang von Frauen und kleinen Kindern zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung.
  • Ärzte ohne Grenzen konzentrierte im Jahr 2016 die Hilfe in der Elfenbeinküste auf die Region Hambol: Laut einer Studie (2015) des Forschungsinstituts Epicentre, das Ärzte ohne Grenzen angeschlossen ist, sterben hier bei rund 10.000 Geburten 661 Frauen. Das Mutter-Kind-Projekt läuft in Kooperation mit den Gesundheitsbehörden, um die geburtshilfliche und neonatale Notfall-Versorgung in der ärmlichen Region zu verbessern. Die Teams unterstützten das Referenzkrankenhaus in Katiola sowie drei basismedizinische Gesundheitszentren. Außerdem richteten sie ein effizientes Überweisungssystem für komplizierte Entbindungen und ein umfassendes Trainings-, Coaching- und Supervisionsprogramm für das öffentliche Gesundheitspersonal ein. Im Jahr 2016 unterstützten die Teams monatlich 350 Geburten in Einrichtungen, die von Ärzte ohne Grenzen betreut wurden.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1990 Hilfe in der Elfenbeinküste an.

Quelle: International Activity Report 2016

Meldungen aus Elfenbeinküste

Elfenbeinküste

Eine neue eröffnete Station im Regionalkrankenhauszentrum Katiola ermöglicht, bei Notfällen vor oder während einer Geburt Hilfe zu leisten – ein weiterer Schritt zur Senkung der hohen Mütter- und Kindersterblichkeitsraten in der Elfenbeinküste.

weiterlesen

Seiten

Vervielfältigen