Unsere Hilfe in Sierra Leone

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 115.900 ambulante Sprechstunden
  • 46.600 Malariabehandlungen
  • 32.200 Schwangerenberatungen
  • 4.600 Entbindungen
  • 1.570 Aufnahmen von Kindern in stationären Ernährungsprogrammen

Die Hilfe in Sierra Leone im Einzelnen:

2019 unterstützten wir im Bezirk Kenema 13 Kliniken in Gorama Mende, Wandor und Nongowa sowie das Krankenhaus in Hangha. Dabei konzentrierten wir uns auf Schwangere und Neugeborene, da die Sterblichkeitsrate von Müttern und Kindern in Sierra Leone zu den weltweit höchsten gehört. Im Krankenhaus betreuten wir u. a. die Pädiatrie, Notaufnahme, Intensivstation oder das stationäre Ernährungszentrum. Auch bei der Malaria-Behandlung fokussierten wir uns auf Kinder, Schwangere und stillende Mütter. Im Bezirk Tonkolili betreuten wir ein Mutter-Kind-Programm und unterstützten das Bezirkskrankenhaus sowie acht Kliniken.

Wir leisteten logistische Hilfe bei einem Masernausbruch im Bezirk Kambia und unterstützten Impfkampagnen gegen Masern und Röteln in den Bezirken Kenema und Tonkolili. Als es im November zu Fällen von Lassafieber kam, stellten wir medizinisches Material und Expertise zur Verfügung. Im Bezirk Bombali starteten wir ein Projekt zur Behandlung von resistenter Tuberkulose.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1986 Hilfe in Sierra Leone an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

Zum Einsatzblog

Meldungen aus Sierra Leone

Sierra Leone

Im November besuchten Clowns von den Roten Nasen das Projekt von Ärzte ohne Grenzen im Kabala Distrikt Krankenhaus in Koinadugu, Sierra Leone. Dort wird die Bevölkerung und das Gesundheitssystem nach dem Ebola-Ausbruch unterstützt.

weiterlesen

Seiten

Vervielfältigen