Unsere Hilfe in Niger

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1985

Beginn der Arbeit

2093

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & Niger

AT
NE
83.60
53.10

Lebenserwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
NE
78.40
52.00

Lebenserwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
NE
4.00
91.30

Säuglingssterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
NE
4.90
0.00

Ärzte

je 1000 Einwohner

Quelle: WHO, data.worldbank.org

Diffa, Niger, 09.05.2017: Ärzte ohne Grenzen bietet Gesundheitsversorgung in einem Gebiet, wo die Bevölkerung sonst für ärztliche Dienstleistungen zahlen muss. 

Unsere Aktivitäten im Überblick:

  • 436.100 ambulante Sprechstunden
  • 220.300Malariabehandlungen
  • 67.600 stationäre Aufnahmen
  • 19.000 Kinder in stationären Ernährungsprogrammen
  • 28.000 Kinder in ambulanten Ernährungsprogrammen
  • 7.250 Entbindungen

Die Hilfe in Niger im Einzelnen:

2019 kam es in der südöstlichen Region Diffa zu zahlreichen Konflikten und Vertreibungen. Unsere Teams betreuten mobile Kliniken, bauten die Ernährungshilfe im Krankenhaus in Nguigmi aus und unterstützten das Bezirkskrankenhaus. Nach einem Angriff auf unser Büro im Juni stellten wir die Hilfe ein. In der Region Tillabéri boten wir basismedizinische Hilfe in Kliniken in Koutougou und Ayorou an und betreuten mobile Kliniken in den Vertriebenenlagern in Kongokiré und Igagalan.

Da Niger ein Transitland für Migrantinnen, Asylsuchende und abgeschobene Flüchtlinge ist, unterstützten wir sie mit humanitärer Hilfe.

Im Juli und August behandelten wir Tausende mangelernährte und an Malaria erkrankte Kinder in Madaoua, Madarounfa und Magaria. Die meisten wurden stationär versorgt.

Wir halfen nach Überflutungen in den Bezirken Kirkissoy, Agadez, Niamey, Bouza und in der Region Diffa. In den Regionen Niamey und Maradi unterstützten wir Masernimpfkampagnen und behandelten Kranke.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1985 Hilfe in Niger an.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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