Aktuelle Situation in Südafrika

Südafrika leidet unter einer humanitären Krise, die durch hohe Armut, Gewalt, soziale Spannungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen bedingt ist. Wir haben Projekte gestartet, um Patient:innen mit nicht-übertragbaren Krankheiten (NCDs) wie Diabetes oder Bluthochdruck besser medizinisch versorgen zu können. Außerdem helfen wir durch Trainings und Informationskampagnen zu Krankheiten wie Mpox

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Wie wir in Südafrika helfen

Nicht-übertragbare Krankheiten

In Butterworth, Provinz Ostkap, setzen wir uns intensiv für besseres Screening, Diagnose, Management und Prävention von Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck ein. Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium schulen wir engagierte Gesundheitsmitarbeitende, Krankenpfleger:innen und lokale Organisationen. Wir unterstützen Gesundheitseinrichtungen mit wichtigen Geräten. Zudem Versorgen wir Abholstellen für Medikamente, die von privaten Anbietern betrieben werden, um eine zuverlässige und kostenlose Versorgung sicherzustellen. 

Vorbeugung von Krankheitsausbrüchen

Durch Schulungen und Trainings bilden wir Gesundheitsmitarbeiter:innen aus. Wir bereiten sie auf größere Krankheitsausbrüche vor.  

Unsere digitale Informationskampagne zu Mpox hat bereits mehrere Millionen an Menschen erreicht.

Zusammenarbeit mit anderen Partner:innen

Um unsere Arbeit zu nicht-übertragbaren Krankheiten zu stärken, arbeiten wir mit anderen, lokalen Organisationen zusammen. Mit weiteren humanitären und medizinischen NGOs haben wir eine gemeinsame Plattform ins Leben gerufen, über die wir effektiv und kollaborativ zusammenarbeiten.

Wir tragen aktuell zur Evaluierung bei, inwiefern das Land gut auf Gesundheitskrisen vorbereitet ist.

Projekt für Migrant:innen

Nach erfolgreicher Schulung des Personals haben wir unser Migrant:innenprojekt in Tshwane an lokale Behörden und eine gemeindebasierte Organisation übergeben. Wir haben damit sichergestellt, dass Migrant:innen und andere marginalisierte Gruppen Zugang zu dringend benötigter Gesundheitsversorgung haben.

HIV- und Tuberkuloseprojekt

Nach 12 Jahren können wir unser Projekt in Eshowe, KwaZulu-Natal, erfolgreich abschließen: Damit haben wir die integrierte Behandlung von HIV, Tuberkulose, Diabetes und Bluthochdruck in neun Standorten wesentlich verbessert. Wir haben die Tuberkulose-Gesundheitsförderung in Schulen erfolgreich integriert.

Diese Neu-Strukturierung zeigt, welche wichtigen Maßnahmen wir in Südafrika ergriffen haben. So stärken wir die Gesundheitsversorgung und reagieren schnell auf Gesundheitskrisen.

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1999

Beginn der Arbeit

1,9

Mio. EUR

Ausgaben (Vorjahr)

42

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & Südafrika

AT
ZA
83.30
64.20

Lebens­erwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
ZA
78.66
58.90

Lebens­erwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
ZA
2.60
24.40

Säuglings­sterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
ZA
5.52
0.80

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner­:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org

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