Haiti

Ärzte ohne Grenzen reagiert auf Choleraausbruch in Haiti

Infolge des Ausbruchs von akutem wässrigem Durchfall in der haitianischen Region Artibonite haben sich medizinische Teams von Ärzte ohne Grenzen – bestehend aus Ärzten, Krankenpflegern und Logistikern – sofort auf den Weg in die betroffenen Gebiete entlang des Artibonite Flusses gemacht, die zwischen den Städten Saint-Marc und Mirebalais liegen.

Laut den haitianischen Gesundheitsbehörden sind bereits mindestens 138 Menschen gestorben, 1.500 Cholerafälle wurden bisher bestätigt.

Medizinische und logistische Hilfe

In Zusammenarbeit mit den nationalen Gesundheitsbehörden stellt Ärzte ohne Grenzen den Gesundheitseinrichtungen in Saint-Marc Mitarbeiter und technische Unterstützung zur Verfügung und liefert Material. Die Teams behandeln Patienten und helfen bei der Durchführung von Maßnahmen, um eine Verbreitung des Ausbruchs zu verhindern. Ärzte ohne Grenzen sendet außerdem zusätzliches medizinisches Material und erfahrene Mitarbeiter in die betroffenen Gebiete.

Ärzte ohne Grenzen kann weder den Grund des Ausbruchs, noch den exakten Typ des Bakteriums bestätigen, das für den Ausbruch verantwortlich ist. Die Region Artibonite war nicht von dem schweren Erdbeben betroffen, das Haiti am 12. Jänner dieses Jahres erschütterte..

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