Libyen

Aus den Augen, aus dem Sinn - das vergessene Leid der Menschen in libyschen Internierungslagern

Aktuell werden zwischen 5.000 und 6.000 Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge willkürlich in libyschen Internierungslagern festgehalten. Der seit Anfang April andauernde Konflikt zwischen der Regierung der Nationalen Einheit und der Libyschen Nationalen Armee hat ihre Situation drastisch verschlimmert. Ohne Schutz sind sie Luftangriffen ausgesetzt - eine baldige Evakuierung und Sicherheit ist nicht in Aussicht.

Gewalt, Misshandlung, Krankheit, Tod, Verzweiflung - damit sind die Inhaftierten tagtäglich konfrontiert, mit fatalen Folgen für ihre physische und psychische Gesundheit. Ärzte ohne Grenzen bietet medizinische Konsultationen an und veranlasst Überweisungen ins Krankenhaus. Jedoch reicht das nicht aus, um das unermessliche Leid der Menschen zu lindern. Sie brauchen dringend Schutz!

Unser Mitarbeiter besuchte die Inhaftierungslager in Zintan and Gharyan. In der Sideshow erhalten Sie einen Einblick hinter die Kulissen:

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Gefangene Flüchtlinge sind in einem Internierungslager in der libyschen Hauptstadt Tripolis beschossen und verletzt worden. Das geht aus Belegen hervor, die unsere Teams in Libyen aus dem Lager Kasr Bin Gaschir erhalten haben, in dem sich auch Kleinkinder und Schwangere befanden.

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