Unsere Hilfe in Belarus (Weißrussland)

Unsere Aktivitäten im Überblick:

68 Neuaufnahmen von Tuberkulosepatient*innen.

Ärzte ohne Grenzen setzte im Jahr 2019 die Hilfe in Belarus (Weißrussland) fort: Die Teams unterstützten die Gesundheitsbehörden bei der Behandlung von Patienten und Patientinnen mit multiresistenter Tuberkulose.

Unsere Hilfe in Belarus (Weißrussland)

  • Belarus gehört der Weltgesundheitsorganisation (Global Tuberculosis Report, 2019) zufolge zu den Ländern, die aufgrund der vielen Erkrankungen an multiresistenter Tuberkulose sehr belastet sind. Wir unterstützten 2019 vier öffentliche Einrichtungen für Tuberkulose (TB) in der Hauptstadt und in der Region Minsk. Zudem besuchten unsere Teams regelmäßig die Haftanstalt in Orsha, um die Insassen gegen resistente Tuberkuloseformen und Begleitinfektionen zu behandeln. So erhielten die Patient*innen auch schnell wirksame antiretrovirale Medikamente gegen Hepatitis C.
     
  • Ein Team fokussierte sich darauf, die Therapietreue von Patientinnen und Patienten, die von Alkohol oder einer anderen Substanz abhängig waren und an einer resistenten Tuberkuloseform litten, zu erhöhen. 
     
  • In Minsk betreuten wir eine Studie, genannt TB-PRACTECAL. Sie erforscht kurze Behandlungszeiten und andere innovative Schemata, an denen sich die Medikamenteneinnahme orientiert, gegen multiresistente Tuberkulose.
     
  • Ebenfalls in Minsk lief die „Stop-TB“- Beobachtungsstudie. 2019 wurden zahlreiche Patientinnen und Patienten in diese Studie aufgenommen. 
     
  • Ärzte ohne Grenzen leistet erstmals 2015 Hilfe in Belarus (Weißrussland).

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

 

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