Unsere Hilfe in Burundi

Unsere Aktivitäten im Überblick:

174.500 Malariabehandlungen
1.080 Cholerabehandlungen

Ärzte ohne Grenzen reagierte 2019 auf den enormen Anstieg an Malariafällen in Burundi, spezieller im Bezirk Kinyinya.

Unsere Hilfe in Burundi im Einzelnen

Ärzte ohne Grenzen reagierte auf den enormen Anstieg von Malariafällen im Gesundheitsbezirk Kinyinya. Fast neun Millionen Menschen waren davon betroffen. Wir unterstützten 14 Kliniken und zwei Krankenhäuser, indem wir kostenlose Malariabehandlungen anboten. Im September bekämpften wir die Mücken, indem wir Tausende Hütten mit einem Insektizid aussprühten. Dies schützt die Bewohner für einen Zeitraum von sechs bis neun Monate. Im April und Dezember nahmen wir diese Schutzmaßnahmen auch in drei Lagern für kongolesische Flüchtlinge vor. 

Als es zu einer Cholera-Epidemie kam, bauten wir vier Behandlungszentren in den Provinzen Bujumbura, Cibitoke und Rumonge. Wir schulten Gesundheitspersonal, klärten die Bevölkerung auf und bauten ein 50-Betten-Cholera-Behandlungszentrum in Kamenge, Provinz Bujumbura.

In der Hauptstadt Bujumbura setzen wir die Aktivitäten im Unfallzentrum L´Arche de Kigobe fort. Die Teams hielten dort ambulante Sprechstunden ab und nahmen chirurgische Eingriffe vor.

Ärzte ohne Grenzen leistete erstmals 1992 Hilfe in Burundi.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

 

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