Unsere Hilfe in Thailand

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen bot im Jahr 2018 psychologische Hilfe in Thailand an: In den südlichsten Provinzen des Landes war der Bedarf aufgrund jahrelanger gewaltsamer Ausschreitungen besonders groß.

Die Hilfe in Thailand im Einzelnen (Auszug):

  • Im Rahmen der Hilfe in Thailand startete das neue Programm zu Jahresbeginn in den südlichsten Provinzen, die an Malaysia angrenzen: Pattani, Yala und Narathiwat.
     
  • Ärzte ohne Grenzen kooperierte mit Gesundheitsbehörden sowie anderen akademischen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, um die verwundbarsten Mitglieder der Gemeinden zu unterstützen, vor allem jene, die normalerweise keine Hilfe aufsuchen.
     
  • Wir eröffneten im Januar ein erstes Beratungszentrum in Pattani. Diese Art der Hilfe in Thailand wurde im Jahresverlauf auf die Provinz Yala ausgeweitet, und es wurden Vorbereitungen für ein drittes Zentrum in Narathiwat getroffen, das im Januar 2019 seine Arbeit aufnehmen sollte. Anfangs konzentrierte sich das Projekt auf Frauen und Kinder. Mittlerweile haben unsere Teams die Aktivitäten ausgeweitet, um auch Männer zu beraten, die vom Konflikt betroffen sind.
     
  • Ärzte ohne Grenzen konzentrierte sich auf psychologische Hilfe und ermöglichte bei Bedarf medizinische Unterstützung. Die psychologische Hilfe in Thailand umfasste Einzel- und Gruppengespräche, psychosoziale Aufklärung und Umgang mit Stress. Im Jahr 2018 hielten die Teams regelmäßig gemeindeorientierte psychoedukative Sitzungen ab und boten Fortbildungen und Workshops für Gemeindegruppen, Freiwillige und lokale Nichtregierungsorganisationen an, die mit Menschen arbeiten, die von den Unruhen betroffen sind. Auf diese Weise soll die psychologische Hilfe in Thailand erweitert werden.

Ärzte ohne Grenzen bot erstmals 1976 Hilfe in Thailand an.

Quelle: International Activity Report 2018

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