Südsudan

2 Jahre Kämpfe im Südsudan – unsere Hilfe vor Ort

Am 15. Dezember 2013 brachen in Juba, der Haupstadt des Südsudans, die ersten Kämpfe aus. In den zwei Jahren seitdem wird das Land vom anhaltenden Konflikt erschüttert.

Wir betreiben im Südsudan unser momentan größtes Hilfsprogramm weltweit. Mehr als 2.900 einheimische und 300 internationale Einsatzkräfte leisten Hilfe in vielen verschiedenen medizinischen Notsituationen: Von der Versorgung von Verletzten und Gewaltopfern über Hilfe für mangelernährte Kinder und Erwachsene bis zur Behandlung von Krankheiten wie Malaria, Cholera und Kala-Azar. Dieses Album zeigt Eindrücke unserer Arbeit.

In den vergangenen Monaten war vor allem der südliche Bundesstaat Unity von der Gewalt betroffen, die durch den Konflikt herrscht. Wie auch schon in den vergangenen zwei Jahren bleiben leider auch dort unsere MitarbeiterInnen und Einrichtungen nicht vor Angriffen verschont. An diesem unerfreulichen zweiten Jahrestag ruft Ärzte ohne Grenzen weiterhin zu verstärkter humanitärer Hilfe auf, um die prekären Lebensumstände der Bevölkerung des Südsudan zu entschärfen. Besonders die Ernährungssituation gibt im Unity State Grund zur Sorge, und der Bedarf an medizinischer Hilfe für die Menschen im Land ist weiterhin so groß wie schon in den vergangenen zwei Jahren.

Nachdem erst kürzlich fünf Teammitglieder von Ärzte ohne Grenzen im Südsudan getötet wurden, ruft wir erneut dazu auf, unsere medizinischen Einrichtungen und unsere MitarbeiterInnen zu respektieren. Auch fordern wir einen entsprechenden Schutz der Zivilbevölkerung, die inmitten der anhaltenden Kämpfe unermesslichem Leid ausgesetzt ist.

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