Unsere Hilfe in Honduras

Unsere Aktivitäten im Überblick:

Ärzte ohne Grenzen half 2019 in Honduras bei der medizinischen und psychologischen Behandlung von Opfern von sexueller Gewalt.

  • 42.500 ambulante Sprechstunden
  • 5.170 psychologische Einzelgespräche
  • 350 Behandlungen infolge sexueller Gewalt

Unsere Hilfe in Honduras im Einzelnen:

In der Hauptstadt Tegucigalpa leisteten unsere Teams umfangreiche medizinische Hilfe für Überlebende körperlicher und sexueller Gewalt. Sie behandelten Vergewaltigungsopfer und verabreichten ihnen eine Prophylaxe, um eine HIV- und Hepatitis B-Infektion zu verhindern. Zudem versorgten sie Patientinnen und Patienten, die unter anderen sexuell übertragbaren Krankheiten wie Syphilis litten. Die Teams stellten auch Beratung, Gruppentherapie und psychologische Erste Hilfe zur Verfügung.

In Choloma boten wir in einer Mutter-Kind-Klinik Geburtshilfe, Familienplanung, Schwangerenvor- und -nachsorge sowie psychologische Hilfe nach körperlicher oder sexueller Gewalt an. Auf nationaler Ebene setzten wir uns weiterhin für eine umfassende medizinische Hilfe für Überlebende sexueller Gewalt in Honduras ein, wo Notfallverhütung noch immer verboten ist.

Im Norden des Landes bekämpften wir acht Monate lang eine Dengue-Fieber-Epidemie im Bundesstaat Cortés. Zudem entsandten wir ein Team in vier Kliniken nach Choloma, um Dengue-Fieber-Patientinnen und Patienten zu versorgen, die nicht stationär aufgenommen werden mussten.

Ärzte ohne Grenzen leistete erstmals 1974 Hilfe in Honduras.

Mai 2020

Quelle: International Activity Report 2019

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