Benjamin Zessner-Spitzenberg30.10.2019

TestamentsspenderInnen bleiben unvergessen

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Als Zeichen des Danks und in Erinnerung an Spenderinnen und Spender, die gemeinnützige Organisationen in ihrem Testament bedacht haben, haben wir Kerzen in Form eines Vergissmeinnichts angezündet.

Am 29. Oktober sind Vertreterinnen und Vertreter der Initiative Vergissmeinnicht am Wiener Friedhof Südwest zusammengekommen. Im Rahmen einer Gedenkfeier, die von berührenden Momenten geprägt war, gedachten gemeinnützige Organisationen gemeinsam ihren Testamentsspenderinnen und -spendern.

Eine Organisationsvertreterin las einen bewegenden Essay von Peter Z. vor, der letztes Jahr leider verstorben war. Darin erörterte er, warum er sich entschied, einige gemeinnützige Organisationen in seinem Testament zu bedenken: Er wünschte sich, dass seine Unterstützung über das Leben hinaus wirkt und so zu einer besseren Welt beiträgt. Mit einer Schweigeminute wurde allen Testamentsspenderinnen und -spendern gedacht. Im Anschluss gab es ein Gemeinschaftsfoto vor dem aus Kerzen gebildeten und leuchtenden Vergissmeinnicht.

Unterstützung über Generationen hinaus

„Wenn wir über Generationen hinweg zusammenhelfen, können wir gemeinsam weltweit und nachhaltig humanitäre Hilfe verwirklichen“, sagt Margaretha Maleh, Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen Österreich.

Für Ärzte ohne Grenzen, wie auch für viele andere gemeinnützige Organisationen, sind Testamentsspenden eine wichtige Säule, um unsere weltweiten medizinischen Hilfseinsätze zu realisieren. Wir sind unglaublich dankbar und empfinden Testamentsspenden als wunderbare und große Geste.

Testamentsspenden – Ein Thema für immer mehr Menschen in Österreich

Rund 63 Millionen Euro betrugen 2018 die Testamentsspenden zugunsten gemeinnütziger Organisationen. Dies sind beinahe 10% des gesamten Spendenaufkommens in Österreich. Jeder 10. Spendeneuro wird also mittlerweile über Testamente gespendet.

Eine in Kooperation mit der Österreichischen Notariatskammer durchgeführte Meinungsumfrage zeigt, dass sich 13% der ÖsterreicherInnen ein Vermächtnis für den guten Zweck vorstellen können. 1% hat schon ein Testament zugunsten einer gemeinnützigen Organisation gemacht. Bei Personen ohne Kinder ist die Bereitschaft wesentlich höher: 21% können es sich vorstellen, 3% haben bereits ein gemeinnütziges Testament gemacht. Auch für Ärzte ohne Grenzen sind Testamentsspenden eine wichtige Säule in der Realisierung der weltweiten medizinischen Hilfseinsätze geworden.

Die Initiative Vergissmeinnicht

„Vergissmeinnicht “ vereint 86 österreichische gemeinnützige Organisationen. Um das Informationsbedürfnis zum Thema Testament und Erben zu bedienen, informiert Vergissmeinnicht seit 2012 in neutraler Form über die Wichtigkeit einer Testamentserstellung und die Möglichkeit, im Testament neben Angehörigen auch eine gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass man mit einem Vermächtnis für den gemeinnützigen Zweck über das Leben hinaus Gutes tun kann.

Weitere Informationen über das Erbrecht und Testamentsspenden

Ärzte ohne Grenzen hat eine Broschüre zum Thema Testament und Erbrecht erstellt. Darin finden Sie Antworten auf Fragen zur gesetzlichen Erbfolge, zum gesetzlichen Pflichtteil sowie Testamentsspenden. Gerne senden wir Ihnen Ihre persönliche Broschüre „Vermächtnis ohne Grenzen“ kostenlos und unverbindlich zu. Für die Erstellung eines Testaments und die Klärung individueller rechtlicher Fragen ist es ratsam, sich an einen Notar zu wenden.

BROSCHÜRE ALS DIGITALER DOWNLOAD

BROSCHÜRE KOSTENLOS PER POST

Mit der Broschüre erhalten Sie auch den Kupon der Initiative Vergissmeinnicht „Einladung zu einem kostenlosen Erstberatungsgespräch“, der bei allen österreichischen Notariaten eingelöst werden kann.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.vermächtnis-ohne-grenzen.at

 

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