Aktuelle Situation im Tschad

Der Tschad steht vor enormen Herausforderungen, geprägt von Konflikten, Mangelernährung und der Ankunft zahlreicher Geflüchteter aus benachbarten Ländern wie dem Sudan

Die Bevölkerung leidet unter den Auswirkungen von Gewalt und Naturkatastrophen, die die bereits knappen Ressourcen weiter belasten. Besonders betroffen sind Frauen, Kinder und Geflüchtete, die unter schlechten Lebensbedingungen und mangelndem Zugang zu medizinischer Versorgung leiden. 

Helfen Sie jetzt!

Wie wir im Tschad helfen

Unsere Arbeit im Tschad fokussiert sich darauf, medizinische Hilfe zu leisten, Mangelernährung zu bekämpfen und Infrastrukturen aufzubauen, um auf akute Notlagen reagieren zu können.

403

Mio.

Liter Wasser verteilt.

601.400

Ambulante Behandlungen

42.500

Kinder mit Mangelernährung behandelt.

Hilfe für Geflüchtete

Seit Beginn des Krieges im benachbarten Sudan haben wir unsere Aktivitäten an der Grenze intensiviert. Wir helfen den zahlreichen Geflüchteten durch mobile Kliniken, die grundlegende Gesundheitsdienste sowie Impfkampagnen anbieten. 

In Adré haben wir eine Klinik eröffnet, die Notfallmedizin, Hilfe für Frauen und Kinder sowie für Überlebende sexueller Gewalt bereitstellt. In den Lagern Aboutengue und Metché bieten wir medizinische Versorgung in Feldspitälern. Wir betreiben weitere Kliniken in Iriba und Wadi Fira. Zusätzlich bauen wir Infrastruktur auf, wie zum Beispiel Wasserverteilungsstellen und Latrinen, um die Lebensbedingungen in den Lagern zu verbessern. 

Bekämpfung von Mangelernährung

Mangelernährung ist ein großes Problem im Tschad, besonders bei Kindern unter fünf Jahren. Wir haben Behandlungsprogramme in verschiedenen Regionen gestartet. 

Dazu gehören stationäre Ernährungszentren, die speziell auf die Behandlung von stark mangelernährten Kindern ausgerichtet sind. Präventive Maßnahmen, wie die Verteilung von Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln, unterstützen diese Arbeit.

In N’Djamena arbeiten wir mit dem Gesundheitsministerium zusammen. Wir unterstützen fünf ambulante Ernährungszentren und ein Krankenhaus. 

Malaria und andere Krankheiten

Ein weiterer wichtiger Teil unserer Arbeit ist die Vorbeugung und Behandlung von Malaria, besonders während der Regenzeit, wenn die Krankheit ihren Höhepunkt erreicht. Durch mobile Kliniken und gezielte Chemoprophylaxe reduzieren wir die Verbreitung der Krankheit. 

Zusätzlich führen wir Impfkampagnen gegen Krankheiten wie Masern und Diphtherie durch und unterstützen lokale Gesundheitszentren, um die medizinische Versorgung dauerhaft zu verbessern.

Unterstützung des Gesundheitssystems

In Zusammenarbeit mit dem chadischen Gesundheitsministerium bauen wir die Kapazitäten lokaler Gesundheitseinrichtungen aus. Wir unterstützen beim Bau von Notfallstationen, stellen medizinische Ausrüstung bereit und schulen Gesundheitspersonal. 

In ländlichen Regionen wie Moissala und Massakory stärken wir Mütter- und Kinderkliniken, um die Gesundheitsversorgung für Schwangere und Neugeborene zu verbessern.

Gemeinschaftliche Gesundheitsversorgung

In einigen Projekten im Tschad setzen wir auf gemeindebasierte Ansätze. Damit verbreiten wir Informationen über Krankheitsprävention und verbessern die frühzeitige Behandlung. In Sila arbeiten wir in einem Netzwerk über 91 Dörfer hinweg. In Hadjer Lamis unterstützen wir Gesundheitsmitarbeiter:innen bei der Behandlung von Malaria

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1981

Beginn der Arbeit

79,8

Mio. EUR

Ausgaben (Vorjahr)

2404

Einsatz­kräfte

Ländervergleich Österreich & Tschad

AT
TD
83.30
60.67

Lebens­erwartung Frauen

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
TD
78.66
57.53

Lebens­erwartung Männer

in Jahren

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
TD
2.60
58.70

Säuglings­sterblichkeit

je 1000 Geburten

Quelle: WHO, data.worldbank.org

AT
TD
5.52
0.10

Ärzt:innen

je 1000 Einwohner­:innen

Quelle: WHO, data.worldbank.org