Irene Jancsy25.09.2013

Wo bleibt das Engagement Österreichs?

1 Kommentar

Ein Kommentar zur Ankündigung der britischen Regierung, ihren Beitrag zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria stark zu erhöhen.

Beachtlich! Die britische Regierung will im Laufe der kommenden drei Jahre 1, 2 Milliarden Euro für den "Globalen Fonds zur Bekämpfung von HIV/AidsTuberkulose Malaria" bereitstellen. Das Geld wird dringend benötigt, um in den am stärksten betroffenen Ländern gegen die drei tödlichen Pandemien vorzugehen. Seit Jahren versuchen wir auch die österreichische Regierung zu verstärktem Engagement in Fragen der globalen Gesundheit zu bewegen. Bisher leider ohne Erfolg: Österreich rangiert mit einer Einmalzahlung von einer Million US-Dollar  im Jahr 2001 unter den weltweiten Schlusslichtern in der Liste der Finanzgeber des Globalen Fonds.

Das Beispiel aus London macht Mut und könnte einer neuen österreichischen Regierung als Orientierungshilfe in Sachen internationaler humanitärer Hilfe dienen.

Wir werden sie bei passender Gelegenheit daran erinnern.


Details in der Pressemitteilung: "Österreich muss Beitrag zum Kampf gegen HIV, Tuberkulose und Malaria leisten"

Kommentare

Rainer Ohsberger
Ganz richtig! Österreich investiert unkoordiniert so viel ins total insuffiziente eigene Gesundheitssystem, sodaß anscheinend (?) kein Geld zur Bekämpfung wirklich relevanter Erkrankungen übrig bleibt...traurig... Austria go international!

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