17.12.2025
2025 war ein turbulentes Jahr. In unseren weltweiten Einsätzen haben wir viele starke, berührende und herausfordernde Momente erlebte. Einige davon sehen Sie hier. Wählen Sie gemeinsam mit uns das Foto des Jahres 2025.

Das Jahr 2025 war geprägt von humanitären Krisen, Krieg und Naturkatastrophen. Darauf haben unsere Teams reagiert: In über 70 Ländern waren wir im Einsatz und haben medizinische und humanitäre Hilfe geleistet.

Die folgenden Bilder erzählen nicht nur von der unermüdlichen Arbeit unserer Mitarbeiter:innen, sondern auch von der Widerstandsfähigkeit unserer Patient:innen, die unter schwierigen Bedingungen um ihr Leben kämpfen und nicht aufgeben.

Welches Bild aus 2025 hat Sie am meistens berührt? Stimmen Sie hier für Ihr Foto des Jahres.

Aufräumen zwischen den Trümmern in Gaza

Anfang des Jahres sorgt ein kurzer Waffenstillstand für Hoffnung im Gazastreifen. Ein Mann kehrt den Boden im Emirati-Krankenhaus in Rafah, während dahinter die Stadt in Trümmern liegt. Etwa zwei Monate später eskaliert der Konflikt weiter.

Flucht vor Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo

Die brutalen Kämpfe in Nord- und Süd-Kivu gehen weiter. Im Jänner und Februar fliehen viele Menschen – auch über den Kiwusee – in die Stadt Goma. Die humanitäre Lage in der Demokratischen Republik Kongo verschärft sich.

Heilen nach schweren Verbrennungen in Haiti

Ein Physiotherapeut behandelt die Hand eines Patienten mit starken Verbrennungen in unserem Krankenhaus in Tabarre, Haiti, das auf Verbrennungen spezialisiert ist.

Eingestürztes Kloster in Myanmar

Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar Ende März sind viele Gebäude eingestürzt. Dörfer und Klöster am Inle-See sind besonders betroffen. Wir versorgen die Menschen in der Region mit mobilen Kliniken, behandeln Verletzte, und verteilen Wasser und Hilfsgüter.

Hilfe in abgelegenen Gebieten in Afghanistan

Um unsere Patient:innen in Afghanistan zu erreichen, sind wir im April auf einer schmalen Straße im zentralen Hochland der Provinz Bamyan unterwegs in das Dorf Baghak im Bezirk Shibar. Dort helfen wir mit Mutter-Kind Versorgung, Impfungen und ambulanten Behandlungen.

In Gaza fehlt es an allem

Bei einem israelischen Luftangriff im Mai erleidet ein 4-jähriges Mädchen schwere Verbrennungen, während ihre Mutter und Geschwister getötet werden. Ihre Heilung verzögert sich, weil eine ausgewogene Ernährung nicht möglich ist. Zu diesem Zeitpunkt blockiert die israelische Regierung alle Hilfslieferungen in den Gazastreifen.

Mobile Kliniken in Syrien

Nach jahrelangem eingeschränktem Zugang aufgrund des Assad-Regimes betreiben wir seit Jänner mobile Kliniken in Ost-Ghuta, nahe Damaskus in Syrien. Das Foto zeigt den Warteraum in Hamouriyah im Mai. In kurzer Zeit wurden hier 576 Menschen medizinisch versorgt.

Teamarbeit in der Notaufnahme in Sierra Leone

Der 6 Monate alte Ogar Bioma wird im Mai mit hohem Fieber in das Krankenhaus in Kenema, Sierra Leone eingeliefert. Unsere Pflegerin Aminata Koroma und ihr klinischer Mentor Momoh Sao untersuchen ihn gemeinsam.

Medizinische Versorgung für Rohingya in Bangladesch

Der 4-jährige Shofi Mohammad wird im Mai mit mehreren Abszessen in unsere Notaufnahme in Kutupalong, Bangaldesch, eingeliefert. Sein Vater tröstet ihn, während er behandelt wird. Seine Familie musste Ende 2024 aus Myanmar flüchten.

Krieg und Vertreibung im Sudan

In Nord-Dafur, im Südwesten des Landes, müssen Menschen vor dem gewaltvollen Krieg fliehen. Im Juli veröffentlichen wir in einem Bericht, dass die Kriegsparteien schwere Verbrechen an der Zivilbevölkerung begehen. Die humanitäre Lage bleibt dramatisch.

Einblicke ins ukrainische Kriegsgebiet

In Dnipro und Kherson können unsere Kolleg:innen in der Ukraine aus Sicherheitsgründen das Krankenhaus nicht verlassen. Sie schlafen im Keller des Gebäudes in einem Labyrinth aus Gängen. Im Juli ist die Kriegsfront nur etwa 10 km entfernt.

In New York fordern wir das Ende des Genozids in Gaza

Unsere Kolleg:innen demonstrieren vor der UN-Generalversammlung im September. Sie fordern unter anderem das Ende der israelischen Blockade und den Schutz von Zivilist:innen und medizinischen Einrichtungen im Gazastreifen.

Cholera-Impfungen im Tschad

Menschen stehen Schlange bei einer unserer Impfkampagnen gegen Cholera in Koufroun im Osten des Tschad. Wir behandeln Erkrankte, kämpfen gegen die Krankheit mithilfe von Impfungen, organisieren Kühlketten, identifizieren Fälle und sorgen für sauberes Wasser.

Leben retten im Mittelmeer

Im November sticht unser neues Rettungsschiff, die Oyvon, von Sizilien aus in See. Am 17. November können wir 27 Menschen aus einem Schlauchboot in Seenot retten. Alle können am nächsten Morgen sicher in Lampedusa an Land gehen.

Physiotherapie im Südsudan

In unserem Krankenhaus in Aweil, Südudan, hilft unser Physiotherapeut einem Kind wieder gehen zu lernen. Es hat schwere Verbrennungen erlitten. Unsere Einrichtung ist auf die Hilfe für Kinder spezialisiert.

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